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Kirchliche Forschung «In der katholischen Kirche wird es rumpeln»

Kathedrale St.Gallen
Legende: Die katholische Kirche hat ihr eigenes Forschungsinstitut: das Pastoralsoziologische Institut. Michael Breu / SRF

«Der Zweck des Instituts ist die Abklärung und Erforschung der gesellschaftlichen Verhältnisse in ihren Bezügen zu religiös-kirchlichem Leben und die Auswertung wissenschaftlicher Erkenntnisse für die seelsorgerische Praxis», so steht es im Statut des Schweizerischen Pastoralsoziologischen Instituts (SPI) vom Juni 1968.

Wichtigstes Forschungsinstitut

Gegründet wurde das SPI auf Initiative von Urs Cavelti, dem damaligen Präsidenten des Administrationsrats (Exekutive der KatholikInnen des Kantons St.Gallen) und vom damaligen Bischofsvikar des Bistums St.Gallen, Ivo Fürer. Heute ist das SPI das wichtigste Forschungsinstitut der katholischen Kirche.

Zahl der Kirchenmitglieder steigt

Zahlreiche Forschungsarbeiten geben Auskunft über den Zustand er Kirche, Interessant ist eine neue Studie: Entgegen der Annahme, dass es immer häufiger zu Kirchenaustritten kommt, hat die Zahl der katholischen Kirchenmitglieder zugenommen und erreicht mit rund drei Millionen sogar einen Höchststand. Allerdings sei dies den Immigranten zu verdanken, sagt Arndt Bünker, Leiter des SPI. Deshalb müsse sich die katholische Kirche der Zukunftsfrage stellen: Was braucht es, damit die Kirche attraktiv bleibt? Bünker ist überzeugt: «In der katholischen Kirche wird es rumpeln».

Planung ist Zentral

Zum 50-Jahr-Jubiläum hat das SPI eine Tagung organisiert unter dem Motto: Planen in der Kirche. Dazu heisst es: «Wir wissen: Planung in Kirche und Pastoral fordert heraus. Vermehrt stellen sich sogar zentrale Orientierungsfragen: Wozu ist die Kirche eigentlich da? Was wollen wir mit Pastoral erreichen? Wie finden die nächsten Generationen Glauben?»

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