Kirschessigfliege im Thurgau vorerst gestoppt

Weil das bis dahin einzige wirksame Sprühmittel gegen die schädliche Kirschessigfliege ausverkauft war, drohten den Thurgauer Weinbauern grosse Ernteausfälle. Nun brachten neue Mittel eine Entspannung.

Weinlese im Thurgau. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Dank neuer Mittel scheint die Thurgauer Weinlese 2014 gesichert. Keystone

Die Kirschessigfliege (KEF) stammt ursprünglich aus Japan. ÜberJahrzehnte breitete sie sich im asiatischen Raum und später auch in Europa aus. Seit 2011 ist sie auch in der Schweiz nachgewiesen. Die Fliege befällt süsse Früchte, insbesondere Kirschen, Beeren und Trauben. Sie verursacht so ohne Gegenmassnahmen grosse Ernteausfälle.

Druck aus dem Thurgau

Das gegen die KEF eingesetztes Sprühmittel wurde infolge der wachsenden Nachfrage durch die Bauern knapp und war im Thurgau nicht mehr verfügbar. Deshalb machte die Thurgauer Fachstelle Weinbau in Bern Druck, man solle zusätzliche Sprühmittel bewilligen. Dies geschah Mitte vergangener Woche. Dadurch habe sich die Situation für die Thurgauer Weinbauern entspannt, erklärte Fachstellenleiter Markus Leumann auf Anfrage des Regionaljournals Ostschweiz.