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Legende: Audio Leiter Kommunikation: «Wie viele Kündigungen es gibt, ist offen» abspielen. Laufzeit 03:24 Minuten.
Aus Regionaljournal Ostschweiz vom 24.06.2019.
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Kosten senken Migros Ostschweiz baut 90 Stellen ab

Die Migros Ostschweiz strafft ihre Organisation am Hauptsitz in Gossau. Es kommt zum Abbau von rund 90 Stellen. Laut einer Medienmitteilung soll dieser wo möglich durch natürliche Fluktuation und vorzeitige Pensionierungen vollzogen werden. Kündigungen seien dennoch nicht zu vermeiden. Das Filialnetz sei vom Abbau nicht betroffen.

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um zu reagieren.
Autor: Andreas BühlerLeiter Kommunikation

Die Migros Ostschweiz sei seit einigen Jahren einem ständig intensiveren Wettbewerb ausgesetzt, sagt Andreas Bühler, Leiter Kommunikation, gegenüber dem Regionaljournal. Die Migros Ostschweiz habe in den vergangenen Jahren schlechtere Zahlen geschrieben. «Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um zu reagieren und uns so effizient und fokussiert aufzustellen, damit wir gut in die Zukunft blicken können.»

Stellen werden quer durch alle Abteilungen gestrichen

Mit der Straffung der Organisation am Sitz der Betriebszentrale können laut einer Medienmitteilung die in den vergangenen Jahren stark angestiegenen Sach- und Personalkosten auf ein nachhaltig tragbares Mass gesenkt werden. Die Stellen werden quer durch alle Abteilungen gestrichen. Wie viele Kündigungen ausgesprochen werden müssen, kann Andreas Bühler zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen.

Insgesamt beschäftigt die Migros Ostschweiz um die 10'000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Willi Geissbühler  (WG)
    Bei Migros ist nichts mehr vorhanden vom Genossenschaftsgedanken. Sozial? Schon lange nicht mehr. Die Mänätscher mit den Kravatten haben verlernt, selber anzupacken. Dazu kommt noch hinzu, dass mit diesen Selbstscanning Apparaten Kassenarbeitsplätze wegfallen, keine AHV Prämien mehr in die AHV fliessen, aber das scheint keiner zu merken. Also wirklich überzeugen tut mich "meine" Migros schon lange nicht mehr. Traurig. Wie wärs, wenn die Migros bei Ihren Mänätscherli anfangen würden zu sparen.
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    1. Antwort von Jean-Philippe Ducrey  (Jean-Philippe Ducrey)
      @Geissbühler: Die Migros ist dem Markt ausgesetzt, wie alle Supermärkte in der Schweiz. Die Migros verliert Kundschaft, weil sie zu teuer ist und zu teuer ist die Migros weil sie aufgrund ihrer Struktur (10 Genossenschaften +MGB) zu hohe Kosten hat. Das "Sparpotential" bei der Migros beträgt schätzungsweise 25'000 Stellen, würde man Strukturen wie bei Coop, Aldi, Lidl etc. einführen. Nur um das mal kurz festzuhalten.
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  • Kommentar von W. Pip  (W. Pip)
    "stark angestiegene Sach- und Personalkosten" - fordern die Bullshitjobs ihren Tribut? ;-)
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