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Einnahmeausfälle der Spitäler kosten viel Geld
Aus Regionaljournal Graubünden vom 17.06.2020.
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Krise bewältigen Trotz Corona-Millionen keine Steuererhöhung

85 Millionen Franken hat der Kanton Graubünden bis jetzt wegen der Corona-Pandemie ausgegeben. Trotzdem sei der Kanton finanziell nicht am Anschlag, sagt Finanzdirektor Christian Rathgeb im Gespräch mit dem Regionaljournal Graubünden. Und: Weder ein grosses Sparpaket noch Steuererhöhungen seien nötig.

Es gibt keine Investitionsstopps. Im Gegenteil. Wir wollen positive Anreize setzen für die Wirtschaft.
Autor: Christian RathgebFinanzdirektor GR

Klar ist aber: Wegen dieser nicht budgetierten Millionenausgaben wird der Kanton Graubünden im laufenden Jahr rote Zahlen schreiben. Finanzdirektor Rathgeb geht zudem davon aus, dass es auch 2021 ein Defizit geben wird. Eine Steuererhöhung stehe aber nicht zur Diskussion. Kein Thema sind auch Sparpakete und Investitionsstopps. Im Gegenteil: Der Kanton wolle Projekte noch rascher vorantreiben, kündigt Christian Ratgheb an. «Wir wollen positive Anreize setzen für die Wirtschaft.»

Kantonskasse gut gefüllt

Aber was ist, wenn eine zweite Welle kommt? Finanziell sei der Kanton noch nicht am Anschlag, sagt Rathgeb. Vor der Krise betrug das frei verfügbare Eigenkapital 500 Millionen Franken. Jetzt wurde diese Kasse angezapft. Im Notfall, so Christian Rathgeb weiter, könnten weitere Mittel investiert werden.

Differenz bei den Spitälern

Von den 85 Millionen werden 54 benötigt, um die Ausfälle der Spitäler zu decken, sagt Finanzdirektor Christian Rathgeb. Die Regierung habe Mitte April entschieden, dass die Einnahmeausfälle der Spitäler durch den Kanton gedeckt würden und nicht von den Spitälern selbst. Dies, um die Versorgungssicherheit sicherzustellen.

Regionaljournal Graubünden; 17:30 Uhr. ;

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