Küchenabfälle müssen ins Tal

Seit Januar regelt ein eidgenössisches Gesetz, wie mit Küchenabfällen aus Restaurants umzugehen ist. Alle Resten, die vom Teller der Gäste kommen, müssen separat gesammelt werden. Für die Bergbeizen im Kanton Appenzell Innerroden eine Herausforderung.

Restaurant auf Säntisgipfel Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Das Berggasthaus «Alter Säntis» liegt auf 2502 Meter über Meer auf dem Gipfel des Säntis. zvg

Appenzell Innerrhoden wird für sämtliche Restaurants eine neue Regelung erlassen. Die Küchenabfälle werden gesammelt, gelagert und schliesslich als Biogas verwertet. Die Menge der Restaurant-Abfälle ist erheblich: rund 250 Tonnen pro Jahr.

Rüstabfälle dürfen oben bleiben

Auch die Berg-Restaurants müssen sich dem neuen Regime unterziehen. Das bedeutet, dass sie die Essensreste ab kommenden Sommer ins Tal führen müssen. «Die Rüstabfälle dagegen können oben bleiben und weiterhin kompostiert werden», sagt Ruedi Ullmann, Präsident Gastro Appenzell Innerrhoden.

Die Bergwirte müssen aber ihre Kompostieranlagen entsprechend ausbauen. Eine Betonplatte soll verhindern, dass die Säfte aus dem Kompost ins Erdreich dringen.