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Legende: Audio Interview mit Roland Dähler abspielen. Laufzeit 03:14 Minuten.
Aus Regionaljournal Ostschweiz vom 28.04.2019.
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Landsgemeinde Appenzell Roland Dähler zum neuen Innerrhoder Landammann gewählt

Roland Dähler ist neuer Innerrhoder Landammann. Er tritt damit die Nachfolge des zurückgetretenen Daniel Fässler an.

Der neue Innerrhoder Landammann heisst Roland Dähler (parteilos). Die Landsgemeinde in Appenzell wählte den 57-jährigen zum Nachfolger des zurücktretenden Daniel Fässler (CVP). Dähler war der älteste der drei offiziellen Landammann-Kandidaten und gehört als einziger keiner Partei an. Seine beiden Gegenkandidaten Lorenz Gmünder und Bruno Huber sind beide Mitglied der CVP.

Dähler ist Gründer und Mitinhaber der Software-Firma Optimatik mit Sitz in Teufen AR. Die Firma beschäftigt rund 35 Mitarbeitende. Im Vorfeld kündigte er an, bei einer Wahl seine berufliche Tätigkeit zu reduzieren und Verantwortung an seine beiden Mitinhaber abzugeben.

Der vierfache Familienvater trat ausserdem als Kantonsrichter im Verwaltungsgericht, ehemaliger Grossrat, ehemaliger Präsident der Feuerschau-Kommission und Verwaltungsrat des Hotels Hof Weissbad zur Wahl an. Als Kantonsrichter scheidet er nach seiner Wahl zum Landammann aus.

Roland Dähler wurde von fünf der acht grössten Parteien und Verbände im Kanton zur Wahl vorgeschlagen.

Signer neuer Landesfähnrich

Wegen des überraschenden Todes von Landesfähnrich Martin Bürki am 9. April 2019 wurde an der Landsgmeinde ein weiteres, neues Mitglied der Innerrhoder Regierung, der Standeskommission, gewählt. Zum Nachfolger von Martin Bürki als Vorsteher des Justiz-, Polizei- und Militärdepartementes wurde Jakob Signer gewählt.

Signer war einziger offizieller Kandidat für das Amt des Landesfähnrichs und wurde vom kantonalen Gewerbeverband zur Wahl vorgeschlagen. Ausserdem wurde er von der Arbeitnehmervereinigung AVA, der CVP, der SVP und der FDP unterstützt.

Signer ist 48 Jahre alt und aus dem Bezirk Appenzell. Er wurde 2014 in den Grossen Rat gewählt und ist Wirtschaftsprüfer und Steuerexperte sowie Oberst im Militär.

Mit seiner Wahl ist auch klar, dass der Bezirk Oberegg vorerst nicht mehr in der Standeskommission vertreten sein wird. Traditionsgemäss stammte in den letzten Jahrzehnten immer mindestens ein Regierungsmitglied aus der Innerrhoder Exklave Oberegg.

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