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Lehrersituation zum Schulstart Lehrerverband setzt Fragezeichen hinter «Vollbesetzung»

  • In der Ostschweiz und Graubünden gibt es laut den kantonalen Volksschulämtern keinen Lehrermangel.
  • Zum Start des neuen Schuljahres seien praktisch alle offenen Stellen besetzt worden.
  • Es gebe allerdings einen qualitativen Lehrermangel, kritisiert der Dachverband der Schweizer Lehrerinnen und Lehrer.

Im Kanton St. Gallen gibt es insgesamt rund 6200 Lehrerstellen. Diese konnten auf das neue Schuljahr hin alle besetzt werden, sagt Alexander Kummer, Leiter Amt für Volksschulen des Kantons St. Gallen. Gleich tönt es aus den anderen Ostschweizer Kantonen sowie aus dem Kanton Graubünden.

Ist also alles in Ordnung? Nein, sagt Franziska Peterhans, die Zentralsekretärin des Dachverbandes Lehrerinnen und Lehrer Schweiz: «Es sind zwar alle Stellen besetzt, aber sehr oft mit Lehrkräften, die die dafür nötigen Qualifikationen für die jeweiligen Stufen oder Fächer gar nicht haben.» Gut ausgebildete Lehrpersonen fehlten vor allem in der Heilpädagogik, dem Kindergarten und den Früh-Fremdsprachen. Nach Meinung von Franziska Peterhans ist der Lehrermangel in der Schweiz deshalb nach wie vor akut.

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