Landtagswahlen FL Liechtenstein wählt Parlament und Ostschweiz spielt eine Rolle

Im Wahlkampf spielt die Ostschweiz nicht direkt mit, die Kooperationen im Bereich Bildung, Verkehr oder Gesundheit seien selbstverständlich. Und wichtig. Ohne die Ostschweiz politisieren gehe nicht.

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Bildlegende: 71 Kandidaten wollen einen der 25 Sitze im Liechtensteiner Landtag. Keystone

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Landtagswahlen 2017

Das Fürstentum Lichtenstein wählt am 5. Februar ihr Parlament, den Landtag, für vier Jahre neu. 71 Kandidaten wollen einen der 25 Sitze. Vier Parteien kämpfen darum: die Fortschrittliche Bürgerpartei (FBP), die Vaterländische Union (VU), die Freie Liste (FL) und die Unabhängigen (DU).

«Es ist ein grosses Bewusstsein vorhanden, auch bei den Wählern, dass wir uns nicht abgeschottet betrachten können», meint Pio Schurti, Kandidat für die Unabhängigen (DU). Auch wenn der Begriff Ostschweiz nicht direkt falle, sei es klar, dass sie immer mitschwinge.

Konkret diskutiert werden vor allem Themen, die die Ostschweiz auch betreffen oder auf Kooperationen basieren:

  • Fahrradbrücke über den Rhein zwischen Vaduz und Räfis
  • Unter dem Thema Verkehr allgemein mögliche Autobahnanschlüsse
  • Die viel diskutierte S-Bahnlinie FL.A.CH, bei der immer noch keine Lösung vorliegt
  • Hochschule für Technik NTB Buchs, die dem Fürstentum zusammen mit den Kantonen St. Gallen und Graubünden gehört
  • Kooperation der Liechtensteiner Spitäler mit der Spitalregion Rheintal Werdenberg Sarganserland

Die Ostschweiz sei einer der wichtigsten Partner, sind sich alle vier Parteien einig.