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Konfrontation auf dem Bahnhofsplatz: Die Polizei nimmt die linken Demonstranten in die Zange
Legende: Konfrontation auf dem Bahnhofsplatz: Die Polizei nimmt die linken Demonstranten in die Zange SRF
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Ostschweiz Linke demonstrieren am Bahnhof von Rapperswil

Am späteren Samstagabend haben sich rund 70 linke Demonstranten vor dem Rapperswiler Bahnhof versammelt. Man wolle «die rechte Hetze stoppen und den Faschos entgegentreten» hiess es in einem Aufruf der «Antifaschistischen Aktion». Die Polizei sei mit rund 80 Mann in Kampfmontur vor Ort.

Laut Augenzeugen ist die Polizei mit starken Einsatzkräften vor Ort. So soll auch ein Helikopter zur Überwachung eingesetzt worden sein. Die Polizei befürchtet, die Demonstranten könnten eine Veranstaltung der rechtsextremen Partei Pnos (Partei national orientierter Schweizer) in Kaltbrunn im Linthgebiet stören.

Demonstation aufgelöst

Die Demonstanten haben sich gegen 18 Uhr ins Bahnhofinnere zurückgezogen und sind mit dem Zug in Richtung Zürich gefahren. In Kaltbrunn sei die Polizei mit starken Einsatzkräften vertreten, berichten Augenzeugen.

Ruhige PNOS-Feier

Die Feier der Partei National Orientierter Schweizer (PNOS) ist am Samstagabend in Kaltbrunn SG ruhig verlaufen. Die Polizei stellte allerdings den Sänger einer angekündigten Band aufgrund einer Einreisesperre an die Grenze zurück. Die Kantonspolizei St. Gallen hat den Mann aufgrund von Informationen des Bundesamts für Polizei (fedpol) aufgegriffen, ihn über die Sperre informiert und an die Grenze zurückgebracht. Zudem ist offenbar eine weitere Person freiwillig ausgereist.

Die St. Galler Kantonspolizei hatte sich für das erneute Treffen von Rechtsradikalen in der Ostschweiz gerüstet und angekündigt, dieses "polizeilich zu begleiten". Sie habe im Vorfeld der Veranstaltung Kontakt mit dem PNOS-Präsidenten aufgenommen und Bedingungen für die Durchführung des Anlasses gestellt; sämtliche Auflagen seien eingehalten worden, hiess es in einer Mitteilung vom Samstag.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Marc Hofer  (M. Hofer)
    Tja...... In der Ostschweiz haben sie es nicht so gerne wenn Anlässe der Rechtsextremen, sprich NEO-NAZIS, gestört werden. Es ist beruhigend zu sehen, dass es auch in der Ostschweiz noch eine Polizei in Kampfmontur, inkl. Helikopter, gibt. Macht diese Ecke der Schweiz aber nicht wirklich sympathischer.......!!!
  • Kommentar von martin blättler  (bruggegumper)
    Beklemmend ist vielmehr,dass 6000 Rechtsextreme das Gelände,ohne Polizeieinsatz, verlassen ohne ein Chaos zu hinterlassen;für eine Handvoll linker Chaoten braucht es ein Bataillon Polizisten,um einen ähnlichen Ablauf zu garantieren. Auch ohne Sympathien für die rechte Szene gibt das zu denken.
  • Kommentar von Philipp Etter  (Philipp Etter)
    Beklemmend, wenn wegen 40 so genannter "Antifaschisten", welche sich öfter mal mit faschistoidem Verhalten publicity verschaffen 80 Polizisten ausrücken, um diese in Schach zu halten...
    1. Antwort von mario jenny  (jenma1)
      beklemmend wenn 5000 nazis mit der hand zum gruss nazibands zuhören und die polizei rückt nicht aus