Lohnkürzung für Frauenfelder Stadtammann

Der Stadtammann von Frauenfeld soll künftig weniger verdienen. Dies hat das Stadtparlament am Mittwoch beschlossen. Es geht allerdings weniger weit, als die «200'000 Franken sind genug»-Initiative des Bunds der Steuerzahler fordert.

Zwei Männerhände nehmen Banknoten aus einem braunen Geldbeutel. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der Lohn des Frauenfelder Stadtammanns soll um rund 10'000 Franken gekürzt werden. Keystone

Der Stadtammann der Thurgauer Kantonshauptstadt verdient heute 253'000 Franken. Zu viel, finden die Initianten der Lohnkürzungsinitiative. Sie verlangen, dass der Lohn 200'000 Franken nicht übersteigt.

Diese Forderung geht dem Stadtparlament aber zu weit. Es spricht sich deutlich bei nur zwei Gegenstimmen und einer Enthaltung für den Gegenvorschlag aus. Damit würde der Stadtammann künftig einen Anfangslohn von 220'000 Franken erhalten. Im Laufe von zehn Jahren könnte der Lohn auf bis zu 243'000 Franken steigen.

Definitiv ist die Lohnkürzung allerdings noch nicht. Das letzte Wort hat das Frauenfelder Stimmvolk voraussichtlich Ende November.