Martin Klöti, der Kulturminister

Vor vier Jahren ist Martin Klöti als Neuling in die St. Galler Regierung gewählt worden. Als Vorsteher des Departements des Innern hat der FDP-Vertreter vor allem als Kulturminister agiert. Jetzt will er nochmals für vier Jahre das Departement leiten.

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Bildlegende: Martin Klöti betont, dass er auch Sozialminister sei. «Das interessiert die Öffentlichkeit weniger.» zvg

Der 61-jährige Martin Klöti war vor seiner Wahl in die St. Galler Regierung auf verschiedenen Ebenen tätig: Als Primarlehrer und Lachsräucherer im Toggenburg, als Hotelier und Stadtrat in Rapperswil-Jona und schliesslich als Stadtpräsident in Arbon im Thurgau. Vor vier Jahren schaffte er überraschend deutlich und gleich im ersten Anlauf den Sprung in die St. Galler Regierung.

«  Der Mensch braucht etwas für seine Seele und seinen Geist. »

Martin Klöti agiert als Regierungsrat gerne auch in den sozialen Medien. Er kommuniziert und lässt die Öffentlichkeit teilhaben an seiner Art Regierungsrat zu sein. Dazu gehören Facebook-Einträge, wenn er in seine neue Wohnung in St. Gallen einzieht, ein Stimmungsbild, wie er den Klosterplatz von seinem Büro aus sieht, oder ein Schnappschuss, wenn er privat in Venedig eine Veranstaltung besucht.

Kampf für Kulturgelder trotz Sparprogramm

Martin Klöti leitet das Departement des Innern, sein Schwerpunkt ist die Kultur. Hier konnte er seine grössten Erfolge feiern: Trotz Sparprogramm des Kantons boxte er beispielsweise seine Projekte für die Bibliothek in St. Gallen und oder auch für das Klanghaus durch den Rat.

Etwas bescheidener ist sein Leistungsausweis bei den Gemeindefusionen. Hier weibelt er selten aktiv und an vorderster Front für Zusammenschlüsse.

Martin Klöti möchte für weitere vier Jahre in der Regierung bleiben. Nicht mehr und nicht weniger, wie er schon vor der Wahl betont. Und auch in einer neuen Legislatur wird er kaum von seiner Leidenschaft, der Kultur, abweichen. Im Gegenteil: Könnte er, so würde er die Kulturausgaben des Kantons gerne verdoppeln.

SRF 1, Regionaljournal Ostschweiz, 17:30 Uhr

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