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«Alle anderen werden wir bitten, nach Hause zurückzukehren»
Aus Regionaljournal Ostschweiz vom 08.04.2020.
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Massnahmen wegen Corona Berge und Seen sind über Ostern nur eingeschränkt zugänglich

Kontrollen und Sperren: Damit die Bevölkerung möglichst zuhause bleibt, werden verschiedene Massnahmen getroffen.

Obwohl der Bundesrat mit Nachdruck dazu aufgerufen hatte, aufgrund der Corona-Pandemie keine unnötigen Reisen zu unternehmen, tummelten sich am vergangenen Wochenende unzählige Wanderer im Alpsteingebiet. Bilder eines gut besetzten Parkplatzes in Wasserauen machten die Runde und auch in Brülisau war viel los.

Mit Blick auf das kommende Osterwochenende hat die Innerrhoder Standeskommission nun Massnahmen angekündigt. Um eine Überlastung der Parkplätze und grössere Menschenansammlungen im Alpstein zu vermeiden, soll ab einem bestimmten Belegungsgrad der Parkplätze in Wasserauen und Brülisau der Zugang zum Alpstein eingeschränkt werden.

Möglicher «Checkpoint» in Steinegg

Man werde die Situation auf den beiden Parkplätzen laufend beobachten, sagt Landammann Roland Inauen. «Sollten etwa 80 Prozent der Parkplätze belegt sein, werden wir in Steinegg eine Art Checkpoint errichten.»

Alle anderen werden wir bitten, nach Hause zurückzukehren, um den schönen Tag dort zu geniessen.
Autor: Roland InauenLandammann

Ab dann dürfen nur noch Automobilisten passieren, die für ihre Fahrt in Richtung Alpstein einen triftigen Grund angeben können. «Alle anderen werden wir bitten, nach Hause zurückzukehren, um den schönen Tag dort zu geniessen», sagt Inauen. Auch der Parkplatz in Jakobsbad werde überwacht.

Parkplätze an Seen bleiben geschlossen

Auch andere Regionen bereiten sich für das Osterwochenende vor. In Walenstadt beispielsweise gab der Gemeinderat Anfang Woche bekannt, dass sämtliche Parkplätze am Walensee geschlossen bleiben. Sollte dies nichts nützen, könnte sich die Gemeinde die vollständige Sperrung des Seeufers mit hohen Metallgittern vorstellen.

Ähnlich gehen mehrere Gemeinden rund um den Bodensee vor. Schon am vergangenen Wochenende wurden beispielsweise in Rorschach die Parkplätze beim Seerestaurant und beim Strandbad gesperrt, um Ausflügler fernzuhalten. Und auch Gemeinden am Thurgauer Seeufer haben bereits Parkplatzsperren verfügt oder prüfen solche Massnahmen.

Regionaljournal Ostschweiz und Graubünden, 12:03 Uhr;

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Martin Marbacher  (Marmar)
    Abstandsregeln können beim Wandern eingehalten werden. Auch am Parkplatz sollte es möglich sein, aneinander vorbeizukommen; es treffen ja nicht alle gleichzeitig dort ein.
  • Kommentar von margrit hess  (hopplamargrithess)
    bitte ganz überdenken, nicht nur die Parkplätze überall absperren sondern auch auf den Strassen den Verkehr zurückbinden. Alle die keinen Parkplatz ergattern fahren dann einfach stundenlang durch die Dörfer und über nieder Pässe und Landschaften.
    1. Antwort von Liva Bevivino  (Liva)
      Das ist zwar bescheuert und ich bin da eigentlich auch Ihrer Meinung, aber leider hat das nichts mit der Ansteckung des Coronavirus' zu tun.
  • Kommentar von wolf gir  (lefti)
    Einfach schwachsinn
    Arbeiten darf man, Erholung ist aber unerwünscht
    Gerade die Berufe die jetzt am Anschlag sind wollen mal raus wandern, an den See usw
    Die Gemeinden sollten mit ihrem Aktionismus aufhören
    1. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Aktionismus, Herr Gir, zeigen jene Leute, die im Beruf am Anschlag sind, aber an arbeitsfreien Tagen herumreisen und sich auf der Suche nach einem Parkplatz stressen, statt sich zuhause auszuruhen. Und es ist weiterhin kein Schwachsinn, die Verbreitung des Virus' abzubremsen.