Neues Zuhause Mauersegler in Widnau müssen zügeln

Bis letztes Jahr brütete regelmässig eine Mauerseglerkolonie in den Lüftungslöchern des ehemaligen Menzi-Muck-Betriebsgebäudes. Das Gebäude wird derzeit abgerissen. Ein neues Heim für die Kolonie ist aber gefunden. Jetzt müssen nur noch die Mauersegler kommen.

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Bildlegende: Das Team und die neuen Nistkästen. ZVG Gemeinde Widnau

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Die Mauersegler

Die Männchen und Weibchen bleiben ihrem Brutort treu. Die Paare treffen Ende April oft über viele Jahre am gleichen Ort zusammen. Im August, wenn die Jungen ausgeflogen sind, geht es dann Richtung Afrika. Dafür legen die Kleinvögel, die über 20 Jahre alt werden können, 7000 Kilometer zurück.

Wohin mit den Zugvögeln? Das fragte sich der Naturschützer Kurt Moor, als er vom Abbruch des Betriebsgebäudes hörte. Hier soll eine Wohnüberbauung entstehen. Für eine Umsiedelung der bisherigen Nistplätze wurde der Natur- und Vogelschutz beigezogen.

Lockruf aus Lautsprecher

Eine Schulklasse kümmerte sich um neue Nistkästen, diese wurden auf dem Dach des Schulhauses Wyden montiert. Doch wie finden die Mauersegler das neue Zuhause? In einem der neuen Nistkästen läuft ein Audioplayer mit Lautsprecher, der dreimal am Tag den Mauersegler-Ruf erklingen lässt. Jetzt hoffen die Verantwortlichen, dass die Zugvögel darauf reagieren und sich niederlassen.