Mehr Tote, weniger Unfälle auf St. Galler Strassen

Im letzten Jahr sind 23 Personen bei Unfällen gestorben. Das sind sieben Tote mehr als noch im Jahr zuvor. Die häufigste Unfallursache bleibt die Geschwindigkeit. Die Massnahmen gegen Raser zeigten aber Wirkung. Die Anzahl Unfälle hat insgesamt abgenommen und zwar um rund 600.

Verunfalltes Fahrzeug Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Unfallzahlen sind 2013 stark zurückgegangen und zwar um 602 auf 2819. Kapo SG

Unfallbeteiligt waren auch 2013 wieder fast doppelt so viele Männer als Frauen. Auch wird die Statistik der Verkehrstoten von 17 Männern angeführt. Vor allem Lenker zwischen 25 und 34 Jahren verursachen die meisten Unfälle, gefolgt von den 45 bis 50Jährigen.

Die Geschwindigkeit bleibt die häufigste Unfallursache. Allerdings hat sich das Verkehrssicherheitprogramm des Bundes «via sicura» positiv auf die Unfallstatistik ausgewirkt, die geschwindigkeitsbedingten Unfälle nahmen ab. Angestiegen sind die Unfälle mit landwirtschaftlichen Fahrzeugen. Die Kantonspolizei St. Gallen verzeichnete in den letzten beiden Jahren eine ungewöhnlich hohe Anzahl von tödlichen Unfällen mit Kleinkindern, welche bei Manövern mit Traktoren übersehen wurden.

Wann Unfälle geschehen

Der Freitag ist der unfallreichste Tag der Woche. Der Sonntag dagegen ist der unfallärmste Tag. Die unfallreichsten Monate im 2013 waren die Monate Februar (288), Juni (262) und der November (266). Der Februar war ein schneereicher Monat mit tiefen Temperaturen. Der Juni war wechselhaft und der November ziemlich nass, düster und windig.