Migranten helfen, in der Schweiz Anschluss zu finden

Seit 30 Jahren ist das Heks in der Ostschweiz tätig. In dieser Zeit hat sich die Arbeit aber stark verändert. So war das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz früher vor allem als Flüchtlingsdienst tätig. Heute sind die Projekte vielfältig, bis hin zum Schrebergarten.

Männer und Frauen arbeiten in einem Garten Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Mangold wird in den Schrebergärten gerne angepflanzt. SRF

Migranten haben es in der Schweiz häufig schwer. Sie sprechen die Sprache kaum und haben deshalb Mühe, Anschluss zu finden. Hier versucht das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz zu helfen, seit 30 Jahren auch in der Ostschweiz. In dieser Zeit hat sich einiges verändert.

«Wir sind weggekommen vom Flüchtlingsdienst. Heute gibt es viele verschiedene Projekte für Menschen mit Migrationshintergrund sowie für Schweizerinnen und Schweizer.» Wie die Regionalleiterin Gabriela Alfanz gegenüber der Sendung «Regionaljournal Ostschweiz» sagt, gibt es heute zwei Schwerpunkte. Zum einen sind das die beiden Rechtsberatungsstellen im Thurgau und in St. Gallen. Zum anderen ist dies die soziale Integration, welche unter anderem das Projekt «TG job» beinhaltet.

Gärtnern als Integrationsarbeit

Ein Projekt, das die Integration von Migrantinnen und Migranten fördern soll, sind die «neuen Gärten Ostschweiz». Die Heks-Regionalstelle Ostschweiz stellt dazu den Migranten mehrere Schrebergartenparzellen in Arbon, St. Gallen und Rorschach zur Verfügung. Diese Gärten werden gänzlich von den Migranten betreut.

Durch die Gartenarbeit sollen die Migrantinnen und Migranten einerseits die heimischen Gemüsesorten kennenlernen. Viel wichtiger sei aber auch hier der Integrationsaspekt, sagt Projektleiterin Amadea Thoma. So spielt vor allem der soziale Kontakt mit den Nachbarn im Schrebergarten eine grosse Rolle und damit auch die Kommunikation.