Mit gemischten Gefühlen in die neue Saison des FC St.Gallen

Fredi Kurth, der langjährige Begleiter des FC St. Gallen, traut dem Ostschweizer Fussballaushängeschild keine grossen Taten zu. Zu oft habe der FC St. Gallen in der Vergangenheit eine schlechte Rückrunde absolviert.

Nicht einmal zwei Wochen nach dem Ende der Fussball Europameisterschaften in Frankreich beginnt in der heimischen Super League die Meisterschaft 2016/17. Der FC St.Gallen empfängt in seinem ersten Heimspiel vom Samstagabend die Berner Young Boys. Die St.Galler vermochten in den vergangenen Jahren jeweils in der Rückrunde nicht zu überzeugen, spielten zum Teil schwach.

Sorgen beim Kenner

Vor allem aus diesem Grunde sind trotz zahlreicher Wechsel im Kader für Fredi Kurth gemischte Gefühle zum Saisonstart vorhanden. Er traut dem FC St.Gallen den grossen Schritt in eine sorgenfrei Zukunft trotz einem auf 8,5 Mio. Franken erhöhten Budget nicht zu. Seine Skepsis gründet ihn in seiner Erfahrung der Vergangenheit. Von 1976 bis 1985 war er der erste vollamtliche Sekretär des FC St. Gallen. Später war er als Sportredaktor tätig und heute verfasst er regelmässig im «St. Galler Tagblatt» Kolumnen zum FC St.Gallen.