Rheinfähre im Kleinformat Mit Linthfähre die Region stärken

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Bildlegende: In Schmerikon soll die Fähre hinter dem Industriegebiet Allmeind anlegen. ZVG

Situation heute: Die Linth trennt die beiden Ortschaften Schmerikon und Tuggen. Ein Marsch vom Dorf im Kanton St. Gallen zu seinem Gegenüber im Kanton Schwyz dauert im Moment rund eine Stunde. Die nächstgelegene Brücke über die Linth ist in Uznach.

Ziel des Fährbetriebs: Mit der Fähre sollen die Region über die Kantonsgrenzen hinaus gestärkt und die Ortschaften näher zusammengebracht werden, so die Idee des Vereins «RI - bidäbii, Regionale Identität Obersee Linth». Im Moment steckt die Idee aber noch in den Kinderschuhen. Erste Signale der beiden Gemeinden sowie der Linthkommission seien aber positiv, sagt Silvan Manhart vom Verein.

Die Fähre über die Linth soll ähnlich funktionieren wie die Rheinfähre in Basel, lediglich viel kleiner. So soll die Idee aussehen:

  • Die Fähre soll während den drei Sommermonaten betrieben weden. Für den Betrieb werden Freiwillige gesucht, beispielsweise Vereine oder Pensionäre.
  • Die Überfahrt dauert eine knappe Minute und soll gratis sein.
  • Die Kosten belaufen sich auf 50'000 bis 100'000 Franken. Finanziert werden soll dies über Sponsoren aus Wirtschaft und Politik.
  • Im Herbst soll die Infrastruktur jeweils wieder abgebaut werden.
  • Läuft alles nach Plan, überquert die erste Fähre nächsten Sommer die Linth zwischen Schmerikon und Tuggen.