Tourismus-Werbung bei Kindern Mit Sponsoren ins Schneevergnügen

Bergbahnen, Restaurants und andere Sponsoren bringen Schulkinder aus dem Unterland in die Berge. Für wenige Franken erhalten die Kinder Ausrüstung, Carfahrt, Tageskarte und Mittagessen. Dahinter stehen Sponsoren und die Skigebiete selbst.

Kind mit Ski auf der Piste Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Kinder aus dem Unterland haben häufig keinen Zugang zum Wintersport. Keystone

Verschiedene Organisationen wie Swiss-Ski, die Cleven-Stiftung von Bernhard Russi oder der Verband der Ostschweizer Seilbahnen bieten günstige oder gar kostenlose Angebote an, um den Kindern den Wintersport nahezubringen. Das soll sich später auch wieder auszahlen, wenn die Kinder als Erwachsene an die Tourismusorte zurückkehren.

Bergbahnen, Restaurants oder Sportgeschäfte stellen auf eigene Kosten Tageskarten, Mittagessen und Material günstig zur Verfügung. Sie zählen auf die langfristig gute Erfahrung der Kinder und nicht auf kurzfristige Werbung.

Um die Skitage noch günstiger oder kostenlos zu machen, treten zusätzlich Sponsoren auf, beispielsweise die Swisscom oder die Raiffeisenbank. Für sie geht es um ihr Image. Die Organisatoren legen aber Wert darauf, dass die Kinder nicht mit Marketingartikeln überhäuft werden.