Mörschwil wehrt sich gegen Deponie

Zwar hat der Kanton St. Gallen die neue Deponie im Gebiet Aachen in den kantonalen Richtplan aufgenommen, die Gemeinde prüft nun aber weitere Schritte.

Der Mörschwiler Vize-Gemeindepräsident, Peter Zingg, ist sich nicht sicher, was die Gemeinde nun überhaupt noch tun kann. Er sagt aber auf Anfrage, dass man dies prüfen werde. «Das letzte Wort ist sicher noch nicht gesprochen.»

Lastwagen entlädt Bauschutt in Deponie Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die grosse Deponie Tüfentobel, beispielsweise, wird voraussichtlich 2020 ihre Kapazitätsgrenzen erreicht haben. zvg

In Mörschwil wehren sich die Gemeinde, aber auch Anwohner, gegen die geplante Deponie, weil es sich beim Gebiet Aachen um ein Naherholungsgebiet handle und es auch keine natürliche Senke gebe in diesem Gebiet.

Der Bauschutt würde also zu einem Hügel aufgetürmt. Zudem betont Peter Zingg, dass es in Mörschwil schon mehrere Deponien gebe. Die Gemeinde habe quasi ihr Soll erfüllt.

Der Kanton möchte die Deponie unbedingt bauen, weil der Platz in der vohandenen Deponien immer knapper wird. Die Suche nach neuen Standorten läuft beim Kanton schon lange und harzig.