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Interview: Ueli Nef, Jagd- und Fischereiverwalter
Aus Regionaljournal Ostschweiz vom 22.11.2019.
abspielen. Laufzeit 02:40 Minuten.
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Nach Appenzell auch in Urnäsch Mehrere Wolfsrisse im Appenzellerland

In beiden Appenzeller Kantonen wurden Schafe gerissen. Die Behörden gehen davon aus, dass es sich um einen Wolf handelt.

In Appenzell Innerrhoden wurde das erste tote Schaf am Sonntag gefunden, das zweite am Donnerstag. Ein Tier wurde verletzt und zwei werden noch vermisst, teilt die Innerrhoder Jagd- und Fischereiverwaltung mit. Beim Riss vom Sonntag sei noch nicht klar gewesen, welches Tier das Schaf getötet hatte. Das Rissbild vom Donnerstag zeige hingegen deutliche Spuren eines Wolfsrisses.

DNS-Proben zur Kontrolle

Die toten Schafe wurden nördlich von Appenzell im Gebiet Steigchopf gefunden. Die Jagd- und Fischereiverwaltung ging am Freitagmorgen davon aus, dass sich der Wolf noch immer im Gebiet aufhält. Die Besitzerinnen und Besitzer von Kleinvieh wurden deshalb per SMS über die Vorfälle informiert.

Von den beiden gefundenen Kadavern haben die Behörden DNS-Proben entnommen und zur Artbestimmung eingeschickt. Ergebnisse werden in einigen Wochen erwartet.

Auch Risse in Ausserrhoden

Am Freitagmorgen wurden auch auf einer Weide in Urnäsch zwei tote Schafe gefunden. Zwei weitere Tiere wurden so schwer verletzt, dass sie eingeschläfert werden mussten. So, wie bei den Fällen in der Nähe von Appenzell, gehen auch die Ausserrhoder Behörden von einem Wolfsriss aus.

Die Ausserrhoder Jagdverwaltung schliesse nicht aus, dass derselbe Wolf für die Risse im Appenzellerland verantwortlich ist, heisst es in einer Mitteilung. Auch bei den Kadavern in Urnäsch wurden Proben genommen, um die Identität des Raubtiers zu klären.

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13 Kommentare

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  • Kommentar von Walter Matzler  (wmatz)
    Ich bike oft im Wald und bin schon mehrmals von freilaufenden Hunden attakiert worden. Jedesmal eine Stresssituation, vor allem auch weil ich nicht mit Hunden aufgewachsen bin und nicht weiss wie ich mich verhalten muss. Vor Wölfen habe ich insofern weniger Angst, we il ich annehme dass sie sich in der Regel von Menschen fern halten. Aber wohl wäre mir trotzdem nicht, wenn welche in unseren Wäldern heimisch wären. Ungewollte Begegnungen könnten sicher nicht ausgeschlossen werden.
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  • Kommentar von Daniela Wolf  (Wölfin)
    ...ob der Dani Keller wohl verpasst hat, was der Wildhüter zum Rotkäppli sagte? Seine Frasge wäre beantwortet, wenn er obiges Interview mit Ueli Nef genau anhören würde.
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  • Kommentar von Beppie Hermann  (Eine rechte Grüne)
    Die Schafe waren nicht oder nicht richtig geschützt, sonst wären sie nicht gefressen worden. Ich fordere für den Wolf Bewährungsstrafe und Ernährungsumschulung.
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