Zum Inhalt springen

Header

Audio
Martin Stöckling, Stadtpräsident: «Die Federführung liegt nun beim Kanton»
Aus Regionaljournal Ostschweiz vom 17.11.2019.
abspielen. Laufzeit 01:34 Minuten.
Inhalt

Nach Nein in Rapperswil-Jona «Wir wollen das Wählerverhalten verstehen»

Das Strassenprojekt in Rapperswil-Jona wurde an der Urne abgelehnt. Die Stadt will nun mehr über die Gründe erfahren.

Abstimmung über Strassenbauprojekt

Rapperswil-Jona: Vorlage Stadtraum Neue Jonastrasse/St. Gallerstrasse

  • JA

    31.3%

    2'749 Stimmen

  • NEIN

    68.7%

    6'037 Stimmen

Die Stimmberechtigten von Rapperswil-Jona haben über die Vorlage «Stadtraum Neue Jonastrasse - St. Gallerstrasse» befunden. Die Vorlage wurde mit 2'749 Ja- zu 6'037 Nein-Stimmen abgelehnt. Der Stadtrat zeigt sich in einer Mitteilung enttäuscht über das deutliche Nein: «Das Projekt hat nicht nur keine Mehrheit gefunden, sondern wurde klar verworfen.»

Nach drei abgelehnten Projekten zeigt sich einmal mehr, Verkehrsprojekte haben es in Rapperswil-Jona sehr schwer.
Autor: Martin StöcklingStadtpräsident Rapperswil-Jona

Stadtpräsident Martin Stöckling sagt, er sei nach wie vor überzeugt, dass die Vorlage die Weichen sowohl für die Stadtentwicklung als auch für die Mobilität innerhalb der Stadt richtig gestellt hätte. Die Stimmbevölkerung habe dies mit einer klaren Mehrheit anders gesehen. Dies sei ohne Wenn und Aber zu akzeptieren. Die Stimmbeteiligung lag bei 48,5 Prozent. Nun liege die Federführung für das weitere Vorgehen beim Kanton.

Um das Ergebnis jedoch noch differenzierter analysieren zu können, will der Stadtrat mehr über die Gründe für das Abstimmungsverhalten der Bevölkerung erfahren. Zu diesem Zweck wird er gemäss der Mitteilung ein Meinungsforschungsinstitut für eine Nachwahlbefragung beiziehen.

Widerstand seitens der Anwohner

Mit dem Projekt wollte die Stadt Rapperswil die Ost-West-Hauptverkehrsachse von Rapperswil bis Ausgang Jona erneuern. Es war als ein erstes Element einer Gesamtverkehrsstrategie gedacht. Mit einer breiteren Strasse und zusätzlichen Bus- und Abbiegspuren sollte der Verkehrsfluss verbessert werden. Die Kosten für das Projekt wurden auf rund 80 Millionen Franken geschätzt, wovon die Stadt rund 30 und der Kanton rund 80 Millionen übernommen hätten.

Der Sanierungsbedarf der Strasse war grundsätzlich unbestritten. Entlang der Neuen Jonastrasse formierte sich jedoch Widerstand. Die Eigentümer der angrenzenden Grundstücke hätten für das Projekt Land abgeben müssen. Ausserdem befürchteten sie Mehrverkehr. Und sie argumentierten, das Projekt komme zum falschen Zeitpunkt – nämlich vor dem Projekt Stadttunnel.

Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Barbara Koradi  (Barbarella)
    Zuerst sollte der Durchgangsverkehr Rütistrasse - Zürcherstrasse - Damm geregelt sein. Wenn es dort nicht mehr staut, schleichen nicht alle über die Alte bzw. Neue Jonastrasse.
    Brücke vom Autobahnabgang in Rüti zu Autobahnauffahrt in Pfäffikon. In der ganzen Welt werden Brücken von Touristen bewundert. Wir in der Schweiz wehren uns gegen alles.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen