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Erlöse bleiben ein Tropfen auf den heissen Stein
Aus Regionaljournal Ostschweiz vom 20.11.2019.
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Nachlass Rolf Erb Das letzte Kapitel eines jahrelangen Konkursverfahrens

Die letzten fünf Liegenschaften aus der Erb-Konkursmasse werden versteigert. Das Konkursverfahren steht damit vor dem Abschluss.

Begonnen hat alles mit der Autogarage des Grossvaters, später umfasste die Erb-Gruppe dutzende Firmen. 2003 kam dann die grosse Pleite mit einem Schuldenberg von über sechs Milliarden Franken. Es war der zweitgrösste Konkurs in der Schweizer Wirtschaftsgeschichte. Das entsprechende Konkursverfahren läuft mittlerweile seit rund 15 Jahren.

Das Konkursvermögen sei inzwischen mehrheitlich verwertet worden, teilt der Kanton Thurgau mit. Es verbleiben einzig noch zwei landwirtschaftliche Liegenschaften in Salenstein (TG) und drei Liegenschaften in Winterthur.

Auktionen im Februar 2020

Bei den Liegenschaften in Winterthur handle es sich um die Villa Wolfensberg samt Umschwung, den ehemaligen Wohnsitz des verstorbenen Milliardärs Hugo Erb, Vater des im Frühjahr 2017 verstorbenen Rolf Erb. Die Konkursverwaltung habe sich in Absprache mit den Gläubigervertretern entschieden, diese letzten verbleibenden Liegenschaften koordiniert zu versteigern.

«Die Villa Wolfensberg ist ein Liebhaberobjekt. Ich bin zuversichtlich, dass wir dieses verkaufen können», sagt Martin Wenk vom Thurgauer Konkursamt. Mit dem Verkauf könnte das Konkursverfahren bald abgeschlossen sein. Die amtlichen Publikationen für die öffentlichen Versteigerungen sollen bis Ende November 2019 erfolgen, die Auktionen finden dann Mitte Februar 2020 statt.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Eva Kneubühler  (Safya)
    "Wer ein Apfel stiehlt ist ein Dieb, wer ein Schloss stiehlt ist ein König"
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    1. Antwort von Joseph De Mol  (Molensepp)
      Das ist ja Brechtmässig grossartig! Und trifft genau ins Schwarze!
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  • Kommentar von Joseph De Mol  (Molensepp)
    Das unheilvolle Erbe des Rolf Erb - letztes Kapitel. Erb konnte ein Leben führen wie ein Fürst. Er wusste genau um die fehlenden Mosaiksteine in den betreffenden Gesetzen und fand so, mit Hilfe seiner Staranwälte, immer wieder ein Hintertürchen, um vorerst unbehelligt zu bleiben. Gläubiger schauen in die Röhre! Es scheint fast so, als wäre das SchKG v.a. ein Gesetz, welches bei Hinz & Kunz mit voller Härte angewendet wird. Nicht aber bei den "Herren".
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  • Kommentar von Eric Cerf  (Alpenjonny)
    Die Erbpleite mit MILLIARDEN-Verluste für die Gläubiger ist grösstenteils den beteiligten Hausbanken geschuldet. Dass die Erb-Gruppe schon seit vielen Jahren überschuldet war, wussten auch die Banken damals mit Sicherheit. Warum bei den Geldgebern
    die Alarmglocken nicht schrillten, ist misteriös. Hielten auch bürgerliche Politiker schützende Hände über Erb? Die FDP des Kantons ZH, mit der Ikone Ruedi Moser geriet ins Zwielicht der Mutmassungen. Was wurde da unter den Teppich gefegt?
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    1. Antwort von Karl Ramsauer  (arahuana)
      Es ist einfach diesen Herr Erb im Nachhinein als Betrüger zu verspotten - wie kam er wohl in diesen Strudel der abwärts Spirale, welche sich immer schneller zu drehen beginnt?
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