Kantonspolizei St. Gallen Näher bei den Leuten und schneller vor Ort

Orange Mäntel der St. Galler Kantonspolizisten hängen in Reih und Glied an der Garderobe. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Kantonspolizei St.Gallen will mit den mobilen Einheiten mehr Präsenz zeigen. SRF/ SELINA WIEDERKEHR

Gesellschaftliche Veränderungen wie die 24-Stunden-Gesellschaft, Forderungen nach mehr Polizeipräsenz, vermehrte Vermisstmeldungen oder häusliche Gewalt fordern die Polizei. Die Kantonspolizei St.Gallen verstärkt darum unter anderem ihre mobile Polizei.

«  Die Beamten sollen aus den Büros und näher zu den Leuten kommen. »

Bruno Zanga
Kommandant Kantonspolizei St. Gallen

In der Region Bodensee-Rheintal ist die mobile Einheit ab Samstag mit 50 Beamten doppelt so gross, wie zuvor. Die Verdoppelung geschieht einerseits mit 11 neuen Beamten, die dank einer Personalaufstockung dazu kommen. Andererseits wurden 12 Beamten von Büroarbeit entlastet und aus den Polizeistationen «ausgelöst».

«  Wegen der neuen Schichtpläne gab es viele Ängste und lange Diskussionen.  »

Alfred Sonderer
Leiter Polizeiregion Bodensee-Rheintal

Das Projekt «Polizei der Zukunft» wird seit 2013 vorangetrieben. Dazu gehörten ein Pilotversuch und diverse Debatten im Kantonsparlament. 2014 wurde ein Politversuch mit den mobilen Einheiten durchgeführt. Bis 2021 sollen nun alle Polizeiregionen auf die verstärkte mobile Einheit umrüsten.