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«Das wäre bitter für uns»
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Nationalratswahlen Thurgau Listenverbindungen sind noch offen

Im Thurgau steht die SP unter Zugzwang. Die Grünen könnten mit der Tradition einer rot-grünen Listenverbindung brechen.

Wenn die Grünen der SP die kalte Schulter zeigen und gemeinsame Sache mit der GLP machen, dürfte es für die SP und ihre Nationalrätin Edith Graf-Litscher eng werden. SP-Parteipräsidentin Nina Schläfli möchte eine Listenverbindung zusammen mit der GLP und den Grünen. Davon erhoffen sich die Sozialdemokraten die besten Chancen auf den Erhalt ihres Sitzes im Nationalrat.

«Wir streben eine Klima-Allianz mit den Grünen und der GLP nach dem Vorbild im Kanton Graubünden an», sagt Schläfli. Eine Listenverbindung zwischen den Grünen und der SP hat im Thurgau Tradition. Doch damit dürften die Grünen mit grosser Wahrscheinlichkeit brechen.

Aufwind dank Klimadebatte

Kurt Egger, der Parteipräsident der Grünen, denkt, dass seine Partei zusammen mit der GLP bessere Chancen auf einen Sitzgewinn hat. «Wir wollen einen Sitz im Nationalrat gewinnen. Rein rechnerisch erreichen wir dieses Ziel alleine mit der SP nicht», sagt Egger.

Dank der Klimadebatte verspüren die ökologischen Parteien Aufwind. Rein rechnerisch könnten die GLP und die Grünen im Oktober aus eigener Kraft einen Sitz im Nationalrat ergattern.

GLP-Vizepräsident Ueli Fisch könnte sich eine Verbindung zusammen mit den Grünen und der SP vorstellen. Aber: «Wir sind nicht für den Sitz der SP verantwortlich. Wir wollen selber einen Sitz im Nationalrat erobern. Wir gehen zusammen mit dem Partner, der uns die besten Erfolgschancen bringt», sagt Fisch. Die besten Aussichten auf einen Sitz im Nationalrat hat die GLP mit einer Allianz mit den Grünen.

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