Nein zu Kredit für Innovationspark in Frauenfeld

Die Stadt Frauenfeld zahlt keine 1,2 Millionen Franken an den Agro Food Innovation Park, der in Frauenfeld geplant ist. Das Stimmvolk lehnte den Kredit mit 3022 zu 2432 Stimmen ab. Was das für den Innovationspark bedeutet, ist noch unklar.

Agro Food Innovation Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: So sehen die Pläne für einen Agro Food Innovation Park in Frauenfeld aus. zvg

Das Ziel des Agro Food Innovation Park ist es, dereinst Innovationen im Bereich der Ernährung zu fördern. Unter anderem sollen Lösungen gegen die Verschwendung von Lebensmitteln gefunden werden. An einem Ort sollen Wirtschaft, Forschung und Markt eng zusammenarbeiten.

Der Kredit der Stadt Frauenfeld wäre für die Pilotphase des Innovationsparkes gedacht gewesen und hätte für drei Jahre reichen sollen. «Es ist uns nicht gelungen, die Stimmbevölkerung davon zu überzeugen, dass dieses Projekt auch nach der dreijährigen Testphase weiter läuft», sagte Frauenfelds Stadtpräsident Anders Stokholm. Am Geld sei es wohl aber nicht gelegen.

«  Es ist uns nicht gelungen, die Stimmbevölkerung davon zu überzeugen, dass dieses Projekt auch nach der dreijährigen Testphase weiter läuft. »

Anders Stokholm
Stadtpräsident Frauenfeld.

Schliesslich hätte die Stadt 1,2 Millionen Franken, verteilt auf drei Jahre, finanzieren können. Andreas Elliker bemängelt als Präsident des Nein-Komitees das gesamte Projekt. «Zuviele Fragen blieben unbeantwortet», so Elliker.

Das Thurgauer Kantonsparlament hat im Dezember einen Kredit von gut 2,5 Millionen Franken als Anschubfinanzierung für den Innovationspark bewilligt. Allerdings ist eine Beschwerde dagegen vor Bundesgericht hängig.