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Ostschweiz Nein zu Naturpark Neckertal

Die Gemeinden Neckertal, Hemberg und Schönengrund sagen Nein zu einem Naturpark. Einzig die Gemeinde Oberhelfenschwil stimmt der Vorlage zu. Damit ist die Idee eines Naturparks Neckertal vom Tisch.

Naturpark Neckertal
Legende: Das Naturparkgebiet hätte Anteil an zwei national bedeutenden Auengebieten gehabt. zvg

Den Naturpark Neckertal hätten die Gemeinden Neckertal, Hemberg, Oberhelfenschwil (SG), Schönengrund und Teile von Urnäsch (AR) bilden sollen.

Die speziellen natur- und kulturlandschaftlichen Eigenheiten hätten mit Geldern von Bund, Kantonen und Gemeinden gefördert werden sollen. Dafür wäre die Zustimmung aller beteiligten Gemeinden nötig gewesen.

Abstimmungsresultate

GemeindeJaNein
Neckertal8001033
Hemberg220270
Oberhelfenschwil296283
Schönengrund91177

Der Naturpark Neckertal ist nicht die erste Vorlage dieser Art, die gescheitert ist. Schon die Naturpärke auf dem Seerücken im Thurgau und Toggenburg-Werdenberg erreichten keine Mehrheit.

8 Kommentare

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  • Kommentar von F. Landolt, Benken
    Alle Befürworter des nun gescheiterten Naturparkprojekts sollen sich einmal bei bereits betroffenen Bewohnerinnen und Bewohnern solcher Naturpärke umhören. Die Probleme, die das Neckertal mit Abwanderung etc. hat, wäre mit einem Naturpark nicht gelöst worden. Würden die einheimischen Gewerbe vom Neckertal von allen Neckertalerinnnen und Neckertalern so genutzt, wie wir vor 20 - 30 Jahren, wäre das bereits ein Anfang, das Tal aufzuwerten, ohne solche Summen von Steuergeldern zu verschleudern.
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  • Kommentar von Doris Niederer, Dicken
    Das ist und war eine verpasste Chance.. für jeden der dem Neckertal Gutes wünscht und gerne hier lebt. Gewonnen hat die Angst vor "Veränderung". Diese lässt sich nicht aufhalten. Mit der Idee der Vorlage wäre sie gestaltbar gewesen.... Und das Beste: Jene die sich so stark machten für ein Nein, hätten a) am meisten profitiert und b) bringen keine konstruktiven Lösungen...
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  • Kommentar von U. Köhler, Oberriet
    Mich würden mal die Argumente der ablehnenden Gemeinden interessieren ...
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    1. Antwort von Franz Roth, Hemberg
      So wie ich das mitbekommen habe, ging es vor allem darum, dass die Bauern Angst vor neuen Regulierungen und Einschränkungen hatten. Sonst war wenig Rationales zu hören.
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    2. Antwort von Franz Landolt, Hemberg
      Dummheit, Angst vor Neuem, Neid, der Nachbar könnte etwas mehr bekommen, Nachplapperer, etc. waren wohl die meisten Gründe. Der Letzte im Toggenburg (siehe Abwanderungsstatistik 2013, SG) soll doch auch das Licht noch löschen.
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    3. Antwort von F. Landolt, Benken
      Ganz einfach, weil ein Naturpark nicht das gebracht hätte, was von der Befürworter Seite behauptet wurde. Es gibt bereits genügen Beispiele in der Schweiz, die das belegen. Das Neckertal kann für Touristen auf andere Art interessant gemacht werde. Das Interesse an der Natur kann nicht mit Geld gekauft werde.
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