Neue Finanzierung für Bündner Mittelschulen

Die Bündner Regierung will die acht privaten Mittelschulen im Kanton mit einem neuen Finanzierungsmodell stärken. Das kostet 3,5 Millionen Franken zusätzlich pro Jahr. Das Kantonsparlament behandelt die Teilrevision des Mittelschulgesetzes in der Oktobersession.

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Bildlegende: Auch das Lyceum Alpinum in Zuoz soll vom neuen Finanzierungsmodell profitieren. Keystone

Das neue Finanzierungsmodell besteht aus mehreren Pauschalen. Dies teilt die Kantonsregierung mit. Vorgesehen sind eine Betriebspauschale, eine Investitionspauschale, eine Zusatzpauschale sowie eine Sprachpauschale.

Die Betriebspauschale deckt die Kosten des allgemeinen Schulbetriebes. Die Investitionspauschale basiert laut Regierungsangaben auf einer Gebäudebewertung für die Bündner Kantonsschule in Chur.

Sprachpauschale für die Kantonssprachen

Die gegenüber der staatlichen Kantonsschule höheren Aufwendungen der privaten Mittelschulen aufgrund tieferer Schülerzahlen werden mit einer Zusatzpauschale berücksichtigt.

Die Zusatzpauschale fällt umso höher aus, je weniger Schülerinnen und Schüler eine Schule besuchen. Mit der Sprachpauschale entschädigt werden Sonderleistungen für die Förderung der Kantonssprachen.

Die Teilrevision des Mittelschulgesetzes hat gegenüber dem bestehenden Finanzierungsmodell jährliche Mehrkosten von 3,5 Millionen Franken zur Folge. Davon sind 700'000 Franken auf eine höhere Investitionspauschale zurückzuführen.