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Ostschweiz Neue Stolpersteine für Ostschweizer ÖV-Projekte

Kaum ist die Durchmesserlinie beschlossene Sache, gibt es Streit um die Finanzierung des neuen Rollmaterials. Auch das Projekt Stadtbahn Obersee kommt nicht voran wie geplant.

Das Schienennetz der Appenzeller Bahn führt teilweise über Autostrassen.
Legende: Die Planungsarbeiten für die Durchmesserlinie St. Gallen-Appenzell werden in Angriff genommen. zvg

Nach dem Innerrhoder «Ja» zur Durchmesserlinie, starten nun die Planungsarbeiten für das ÖV-Projekt zwischen St. Gallen und Appenzell. Die Infrastrukturbauten sind finanziell zwar gesichert, doch es gibt neue Diskussionen um die Finanzierung des neuen Rollmaterials.

Ursprünglich wollte der Bund seinen Anteil für die sieben neuen Zugskompositionen übernehmen. Nun krebst er zurück: «Das Bundesamt für Verkehr hat den Kantonen und den Bahnbetreibern im Februar mitgeteilt, dass im Moment aus finanziellen Gründen nur die bestehenden Züge ersetzt werden», sagt Mediensprecher Andreas Windlinger.

Geplant ist indes auch ein Ausbau des Angebots. Insgesamt geht es um über 10 Millionen Franken Zusatzkosten, die auf die Kantone zurückfallen könnten. Diese wollen die neue Ausgangslage besprechen und nochmals auf den Bund zugehen, heisst es auf Anfrage.

Auch beim ÖV-Projekt Stadtbahn Obersee gibt es Neuigkeiten. Die geplante Eröffnung auf 2018 ist wohl endgültig gestorben. «Die Zielsetzung ist die Einführung auf 2019», sagt der St. Galler Verkehrsdirektor Benedikt Würth. Verhandelt wird nun, wie eine Zusammenarbeit der involvierten Bahnbetreiber SBB und SOB aussehen könnte.

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