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Shaqiri-Gipfel in Liverpool: «Nicht mein Business»
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Neuer Medienverantwortlicher Der Glarner in der Fussballnati

Die Doppeladler-Affäre an der WM 2018 oder die Abwesenheit von Xherdan Shaqiri: Rund um die Schweizer Fussballnationalmannschaft herrschte in jüngster Zeit viel Unruhe. Immer wieder ist dabei auch die schlechte Kommunikation von Seiten des Verbandes ein Thema.

Es gibt noch Luft nach oben.
Autor: Stefan BaumgartnerMedienverantwortlicher SFV

Als Medienchef verantwortlich für die Kommunikation ist seit August der Glarner Stefan Baumgartner – allerdings übt er diese Aufgabe nur vorübergehend aus. Der langjährige Medienverantwortliche Marco von Ah nahm im Sommer nämlich den Hut. Als Ersatz sprang Baumgartner ein, der seit rund einem Jahr beim Verband im Bereich Internet angestellt ist. Zuvor war er 20 Jahre lang Journalist.

In der Sandwichposition

Der Start in seine neue Aufgabe verlief hektisch. Es gab viele Termine zu koordinieren, Medienorientierungen zu organisieren und einzelne Spieler und Nationaltrainer Vladimir Petkovic auf Fragen der Medien vorzubereiten.

Hektisch war die Zeit insbesondere auch wegen der Kontroverse um Xherdan Shaqiri, der bekanntlich zuletzt auf einen Einsatz in der Nati verzichtete. Das wurde in den Medien kontrovers diskutiert. Mitten drin «im Sandwich», wie er selber sagt, zwischen den Interessen des Verbandes und der Medien war Baumgartner. Er spricht von einer spannenden Situation.

«Premiere ist geglückt»

Noch hat sich das Thema aber nicht erledigt. Natitrainer Vladimir Petkovic und dessen Vorgesetzter Pierluigi Tami reisen für Gespräche nach England zu Xherdan Shaqiri. Zündstoff für die Medien. Der Medienverantwortliche hält sich allerdings raus. Das sei nicht sein Business. Er komme erst dann zum Zug, wenn das Ergebnis vermittelt werden müsse.

Wie lange der 40-Jährige diese nicht ganz einfache Aufgabe noch ausüben darf, ist offen. Die Premiere ist seines Erachtens geglückt – es gebe aber noch Luft nach oben. Offenbar kann er sich also vorstellen, noch eine Weile Medienverantwortlicher der Fussballnati zu bleiben.

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