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Die alten Politfüchse müssen sich an die neuen Parlamentarierinnen und Parlamentarier gewöhnen
Aus Regionaljournal Ostschweiz vom 16.12.2019.
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Neues Bundesparlament «Wer sind all die Leute hier?»

Langjährige Bundesparlamentarier haben auf einen Schlag lauter neue Amtskolleginnen und -kollegen.

Es scheint wie ein neues Schuljahr, in dem lauter Erstklässler auftauchen. In den Gängen, der Cafeteria und dem Balkon stehen unbekannte Leute. Sind das jetzt die neuen Kolleginnnen und Kollegen, oder Sicherheitsleute oder Journalisten? Der Thurgauer Christian Lohr, der seit acht Jahren für die CVP im Nationalrat sitzt, musste sich erst an die neuen Gesichter gewöhnen.

Und dann erst die Namen. Für Martin Candinas, CVP-Nationalrat aus Graubünden eine Aufgabe, der er bis spätestens Ende Legislatur Zeit gibt.

Besonders in der Fraktion kommt Neu und Alt schnell ins Gespräch. Die Begrüssung sei herzlich gewesen, sagt die Thurgauer SP-Nationalrätin Edith Graf-Litscher. Sie gebe ihr Wissen und ihre Tipps zum Ratsbetrieb auch gerne weiter.

Einige Fraktionen kennen ein Göti- / Gotte-System. Andere Neulinge gehen aber auch einfach selber auf einen alten Hasen zu. Dieser fühlt sich dann manchmal wirklich «alt», wie der Ausserrhoder Ständerat Andrea Caroni zugibt. Aber am Ende sei es ja ein Kompliment, wenn man als Vertrauensperson angesehen werde.

Die Stimmung mit den Neuen sei gut, konstatieren die Parlamentarier und Parlamentarierinnen. Feierlich, wie immer zu Beginn einer Legislatur, noch etwas ruhig, dafür auch disziplinierter bei der Anwesenheit. Und es wehe ein frischer Wind. Der Glarner BDP-Nationalrat Martin Landolt spürt viel Vorfreude und Tatendrang bei den neuen Kollegen.

Und einig sind sich alle Bisherigen: Schon bald wird sich das Uhrwerk Bundeshaus wieder eingespielt haben, und die Neuen werden sich ohne Tipps zurechtfinden.

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