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Ostschweiz Noch ein toter Delfin im Connyland

Im Freizeitpark «Connyland» in Lipperswil (TG) ist ein weiterer Delfin gestorben. Das Tier sollte nach Jamaika umgesiedelt werden.

Legende: Video Delphin gestorben abspielen. Laufzeit 02:25 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 11.11.2013.

Das «Connyland» hat einen weiteren Delfin verloren. Das achtjährige Tier mit dem Namen Angel erkrankte während der Vorbereitungen für die geplante Umsiedlung nach Jamaika und starb am 3. November, wie Geschäftsführer Erich Brandenberger an einer Medienkonferenz bekanntgab.

Ende der Delfin-Haltung in der Schweiz

Die beiden andern Delfine Chicky und Secret wurden erfolgreich in eine Delfin-Lagune auf der Karibikinsel Jamaika transportiert, wo sie gestern Sonntag eintrafen. Sie sind wohlauf.

Ein Delfin wird auf einer Tragbare transportiert.
Legende: Der Transport der verbleibenden Delfine Chicky und Secret in eine Delfin-Lagune auf der Karibikinsel Jamaika. SRF

Mitte Oktober hatten Secret, Angel und deren Mutter Chicky zum letzten Mal vor Publikum in Lipperswil ihre Sprünge gezeigt. Danach wurde das letzte Delfinarium der Schweiz geschlossen.

Mit diesem Auftritt ging eine Ära zu Ende: Ein vom National- und Ständerat Mitte 2012 beschlossenes Importverbot für Delfine bedeutete für das Delfinarium das Aus. Eine natürliche Nachzucht ist mit drei verbleibenden Tieren nicht möglich.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von damaris keller, frauenfeld
    Wenn jeder vor der eigenen Tür sauber machen würde und zum Rechten schauen, dann hätte das Connyland seine Delfine noch und viele Menschen könnten die wunderbaren Tiere bestaunen. Ich habe das Gefühl den Delfinen ging es im Connyland gut.
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  • Kommentar von Norbert Fleck, Palling
    Seit über 20 Jahren gibt es in EU-Europa und der Schweiz schon keine Wildfänge von Delfinen mehr, dafür aber reichlich gesunde Nachzuchten: Auch Angel und Secret sind in menschlicher Obhut geboren! Dass ein anstehender Transport eine erhebliche Belastung für die Tiere darstellt, ist leider nicht zu vermeiden. Vor Allem, wenn aggressive Tierschützer unnötig Druck ausüben und andere, sinnvollere Lösungen nicht zulassen.
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  • Kommentar von Doris Dahmen, Köln
    Die Tierschützer sollen Schuld sein, dass Angel tot ist? Jetzt ist es ihre Schuld, dass der Delfin Angel innerhalb von 14 Tagen jeden Tag um 5 Uhr früh in eine enge Transportbox vom Connyland gepfercht wurde, um den Transport zu üben? Wir alle sind traurig, wenn ein Tier stirbt, besonders wenn er so vermarktet wurde wie z.B. der Delfin Angel. In der Schweiz wird es aber keinen Wildfang mehr geben - gut so. Und auch keinen Delfinnachwuchs, der nie die Freihheit genießen konnte - gut so!
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