Ostschweizer Expo nimmt Gestalt an

Die Trägerkantone haben heute den Sieger des Konzeptwettbewerbs präsentiert. Im Siegerkonzept sind Standorte in St. Gallen, Romanshorn sowie in verschiedenen Ausserrhoder Gemeinden vorgesehen.

Den Konzeptwettbewerb gewonnen hat das Team rund um den Zürcher Architekten Markus Schaefer. Das Konzept trägt den Titel «Expedition27» und soll den Lebensraum thematisieren. Für die Umsetzung soll die Ostschweiz in drei Regionen eingeteilt werden: Die Appenzeller Berge, die Stadt St. Gallen und Umgebung sowie den Bodensee.

Die Bergwelt soll an verschiedenen kleineren Standorten im Kanton Appenzell Ausserrhoden thematisiert werden, die Stadtlandschaft rund um das Fussballstadion im Westen der Stadt St. Gallen, der Bodensee zwischen Romanshorn und Altenrhein.

Bahn wird Teil der Expo

Teil der Expo2027 soll auch der öffentliche Verkehr werden. Die Standorte werden mit Zügen verbunden, die Bahn soll zudem selber zum Standort werden: Spezielle Züge sollen in verschiedenen Ostschweizer Regionen verkehren und so Kreuzlingen, Frauenfeld, die Linthebene oder das Sarganserland in die Expo einbeziehen.

Als nächstes wollen die Trägerkantone nun ein Bewerbungsdossier zuhanden des Bundes ausarbeiten. Darin sollen die Ideen des Konzeptwettbewerbs konkretisiert und die Kosten dargelegt werden.