Ostschweizer Feuerwehr-Ausbildungszentrum auf Kurs

Im st. gallischen Bernhardszell soll für 26,5 Millionen Franken ein Feuerwehr-Ausbildungszentrum gebaut werden. St. Gallen, die beiden Appenzell und Thurgau haben die Kredite bewilligt.

Modell des geplanten Ostschweizer Feuerwehr-Ausbildungszentrums. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Das geplante Ostschweizer Feuerwehrausbildungszentrum soll 2016 in Betrieb genommen werden. zvg

Nach einer längeren Planungs- und Vorbereitungszeit haben die zuständigen Stellen der vier Kantone das definitive Bauprojekt genehmigt, wie es im Communiqué der Gebäudeversicherungsanstalten heisst. Im Frühsommer 2013 soll das Baugesuch aufgelegt und das Zentrum 2016 in Betrieb genommen werden.

Das Ostschweizer Feuerwehr-Ausbildungszentrum wird auf dem Gelände des bestehenden Truppenübungsplatzes der Armee in Bernhardzell realisiert. Die Armee wird für die Feuerwehrausbildung bestehende Infrastrukturteile zur Verfügung stellen, etwa ein Übungsdorf und eine Trümmerpiste. Herzstück der Anlage wird ein neues Brandhaus.

Geld aus dem Feuerschutzfonds

Die Finanzierung des Ostschweizer Feuerwehr-Ausbildungszentrums erfolgt aus Mitteln der Feuerschutzfonds der Gebäudeversicherungen der Kantone St. Gallen, Thurgau und Appenzell Ausserrhoden sowie aus dem Feuerschutzfonds des Kantons Appenzell Innerrhoden.

Der Verteilschlüssel richtet sich nach der Bevölkerungszahl und der Anzahl aktiver Feuerwehrleute in den vier Kantonen. St. Gallen zahlt 56 Prozent (14,7 Mio. Franken), der Thurgau 35 Prozent (9,2 Mio. Franken), Ausserrhoden sieben Prozent (1,8 Mio. Franken) und Innerrhoden zwei Prozent, was einer halben Million gleichkommt.