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Interview mit Gesundheitsökonom Heinz Locher (26.08.2014)
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Ostschweiz Ostschweizer Privatkliniken investieren in die Zukunft

Patienten wollen mehr Privatssphäre, mehr Hotel statt Spitalfeeling. Seit der Spitalreform 2012 spüren die privaten Kliniken einen Zulauf: Der Platz wird knapp, es braucht mehr Betten, die neuste Technologie, weil die Ansprüche steigen. Nur wer investiert, überlebt auf dem Gesundheitsmarkt.

Die Konkurrenz in der Ostschweiz sei unter den privaten Spitälern nicht so ausgeprägt wie in anderen Regionen der Schweiz, sagt Gesundheitsökonom Heinz Locher. Die öffentlichen Spitäler hätten nach wie vor die Überhand. Seit die Abrechnungsmethode bei den Spitälern geändert hat, stehen die öffentlichen und privaten Spitäler aber vermehrt im Wettbewerb. Der Patient kann mehr auswählen, die Spitallandschaft wurde transparenter und dies nicht nur auf der Kosten- sondern auch auf der Leistungsebene.

Die Privatkliniken in der Ostschweiz investieren zurzeit Millionen; sei es im Kanton Thurgau, im Kanton Graubünden, St. Gallen oder in Appenzell Ausserrhoden.

Es geht nicht nur um Luxus und Prestige, sondern auch darum, die Betriebsabläufe zu optimieren. Investieren heisse auch, die Klinik auf den neusten Stand der Technik zu bringen, innovativ zu sein und sich stets zu fragen, wie sich das Spital baulich entwickeln muss, dass sich die Klinik auch in den nächsten zehn bis fünfzehn Jahren auf dem Gesundheitsektor behaupten könne, so Andrea Rütsche, Direktorin der Stephanshorn- Klinik in St. Gallen.

Fallkostenpauschale

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In diesem System stehen öffentliche und private Spitäler auf derselben Stufe. Die Spitäler dürfen für jede Operation nicht mehr als einen fixierten Betrag abrechnen, unabhängig davon, wie lange der Patient im Spital ist. So können auch Grundversicherte wählen, in welches Spital sie wollen, sofern dieses auf der kantonalen Spitalliste ist.

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