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Weidmann-CEO: «Es ist ein schwarzer Tag fürs Unternehmen»
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Ostschweizer Unternehmen Weidmann Gruppe prüft Verlagerung ins Ausland

Die Rapperswiler Weidmann Gruppe prüft, einen Teil der Produktion ins Ausland zu verlagern. Das teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Die Verlagerung soll in den nächsten zwei bis drei Jahren schrittweise erfolgen und bis Ende 2022 abgeschlossen sein.

Fast ausschliesslich im Export tätig

Laut der Medienmitteilung ist mit einem Abbau von maximal 120 Stellen der insgesamt 470 Stellen in der Schweiz zu rechnen, wobei dieser so weit wie möglich über natürliche Fluktuation erfolgen solle.

Die Weidmann Gruppe ist weltweit tätig und beschäftigt insgesamt 3100 Mitarbeitende. Sie produziert in der Schweiz an den Standorten Rapperswil-Jona und Ennenda (GL) Isolationsmaterialien und -komponenten aus Cellulose. Gemäss eigenen Angaben ist sie fast ausschliesslich im Export tätig.

Der starke Franken ist einer der Gründe

Das Unternehmen nennt verschiedene Gründe für die Verlagerung: Erstens habe man mit Überkapazitäten und damit fallenden Preisen zu kämpfen; zweitens mit dem immer stärker werdenden Franken und den immer höheren Lohnkosten; drittens hätten für den Standort Rapperswil wichtige Kunden einen Teil der Produktion bereits nach Asien verlagert.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Bruno Hochuli  (Bruno Hochuli)
    Wieder ein versuch einer Firma, damit die Steuern gesenkt werden. Wenn die Firma auswandern sollte, dann sollen sie auch die Gebäude komplett entfernen, damit der Platz für andere Firmen frei wird. In anderen Ländern die Arbeiter ausbeuten, damit haben die Verantwortlichen keine Scham.
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