«Ostschweizer Unternehmer haben eine gute Nase»

Im Dezember 2015 blickte die Ostschweizer Industrie optimistisch in die Zukunft. Jetzt zeigt sich: zu recht.

Zwei Frauen setzen Elektronik zusammen. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Ostschweizer Unternehmen melden positive Halbjahreszahlen. Keystone

Den Ostschweizer Unternehmen geht es gut – zumindest in der Industriebranche und im Baugewerbe. Sorgenkind bleibt der Detailhandel. Zu diesen Schlüssen kommt die neuste Konjunkturumfrage des Wirtschaftsberatungsinstituts Ecopol. Das Fazit von Mitinhaber Peter Eisenhut: «Grundsätzlich sind die Zahlen erfreulich».

Die schlechten Zahlen im Detailhandel sind deshalb bedenklich, weil viele Stellen davon betroffen sind.

Mit der Industrie ist Peter Eisenhut sehr zufrieden. Die getroffenen Massnahmen hätten Früchte getragen. Zu den Massnahmen der Unternehmen gehörten auch Kurzarbeit und Entlassungen. Dies sei im Einzelfall zwar bedauerlich, sagt Peter Eisenhut, aus seiner Sicht konnten die Ostschweizer Unternehmen aber ihren Personalbestand relativ gut halten.

Keine Euphorie aber Wachstum möglich

Mit Blick auf die Zukunft sei die Industrie ebenfalls optimistisch. «Es ist nichts von Euphorie zu spüren», sagt Peter Eisenhut, aber er rechnet mit einem kleinen Wachstum. Wenn es so weitergehe, könnte es auch wieder zu Neueinstellungen kommen.