Parteien nehmen Schlichtungsbehörden in Schutz

Ineffizient und unprofessionell: Die Schlichtungs-stellen des Kantons Thurgau müssten reoganisiert werden, lautete eine Forderung im Kantonsparlament.

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Bildlegende: Wenn es um Streitigkeiten zwischen Mieter und Vermieter geht, kommt die Schlichtungsbehörde zum Zug. Symbolbild Keystone

Die Schlichtungsbehörden im Kanton Thurgau werden nicht reorganisiert. Das Parlament hat einen Vorstoss aus den Reihen der Grünen deutlich abgelehnt, mit 104 zu 7 Stimmen. Viele Votanten nahmen die Schlichtungsstellen in Schutz. Ihre Arbeit sei gut und in Streitfällen könnten sie die Mehrheit der Fälle lösen.

Die 80 Thurgauer Gemeinden haben insgesamt 73 Schlichtungsstellen in Mietsachen. Diese arbeiteten zum Teil ineffizient, zudem mangle es zum Teil an Fachwissen, argumentierten die Motionäre.