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Die Glarner Regierung prüft für die Abstimmungen an der Landsgemeinde elektronische Möglichkeiten. Eine Arbeitsgruppe zeigt zwei mögliche Varianten auf. Ob die Regierung überhaupt auf neue Mittel setzt, wird erst in den nächsten Wochen bekannt gegeben.

Glarner Landsgemeinde Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Mit der elektronischen Abstimmung wird auch der Prozess der Landsgemeinde hinterfragt. Keystone

Schon 1988 prüfte die Glarner Regierung die Möglichkeiten für eine elektronischen Abstimmung an der Glarner Landsgmeinde. Das Ergebnis: Es gibt keine, die Technologie ist noch zu wenig fortgeschritten.

Nach der äusserst knappen Abstimmung 2006 über die Glarner Gemeindestrukturen, kam die Frage wieder auf den Tisch. Wieder wurde eine Arbeitsgruppe eingesetzt. Im Gegensatz zum ersten Mal, können jetzt Varianten hervorgehoben werden:

  • Die drahtlose Kommunikation: Es würde – ähnlich wie bei grossen Generalversammlungen – via Abstimmungsgerät abgestimmt.
  • Abstimmungen werden fotografisch erfasst und ausgewertet.

Welche Variante die Glarner Regierung als besser erachtet ist noch nicht bekannt. Sie möchte den Bericht der Arbeitsgruppe genau prüfen und dann informieren, wie sie zu einer modernisierten Landsgemeinde steht. Denn, wird die elektronische Landsgemeinde angepeilt, muss diese politische Tradition auch neu hinterfragt werden.