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Ostschweiz Personalie Thomas Müller dürfte zu reden geben

Der Rorschacher Stadtpräsident Thomas Müller soll in den Verband der kantonalen Sozialhilfe-Konferenz. Der Verband äussert sich zurückhaltend zur Personalie.

Geldbeutel mit Geld
Legende: Wer von den Sozialhilfe-Richtlinien abweicht, hat es eher schwierig, in den Vorstand der KOS gewählt zu werden. SRF Michael Breu

Der Präsident der St. Galler Konferenz der Sozialhilfe äussert sich zurückhaltend. Der Vertreter der Gemeindepräsidenten im Vorstand der kantonalen Sozialhilfe-Konferenz spiele eine wichtige Rolle und sei die Schnittstelle zwischen den Gemeinden um den Vorstand. Wichtig sei daher, dass der Vertreter der Gemeindepräsidenten klar die Haltung des Vorstandes vertrete. Und da dies im Fall von SVP-Politiker Thomas Müller nicht immer so sei, äussert Kurt Felder bedenken. «Er müsste unsere Richtlinien vertreten», sagt Felder gegenüber Radio SRF.

Thomas Müller, Stadtpräsident von Rorschach kontert. Er sei angefragt worden vom Vorstand der Stadt- und Gemeindepräsidenten. Seine Kandidatur sein «eine Gelegenheit, über die Ausgestaltung der Sozialhilfe zu reden», so Müller.

Abschliessend hat der Vorstand der St. Galler Konferenz der Sozialhilfe das Geschäft noch nicht beraten.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Angela Keller (kira)
    Eine Sozialhilfebezügerin zieht nach Rorschach SG. Ein Jahr lang versucht sie sich dort anzumelden. Erfolglos. Stadtpräsident Thomas Müller verhindert es persönlich. Eine Person in Not muss grundsätzlich in derjenigen Gemeinde unterstützt werden, wo sie sich mit Absicht eines dauernden ­Verbleibs aufhält. 
Das ist im Bundesgesetz über die Zuständigkeit für die Unterstützung Bedürftiger und im kantonalen Sozialhilfegesetz geregelt. Es braucht dafür keinen Mietvertrag.
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