Rapperswil-Jona setzt beim Verkehr auf Einbahnstrassen

Nach dem Nein der Stimmberechtigten zu einem Entlastungstunnel setzt die Stadt nun auf oberirdische Optimierungen. Favorisiert wird ein Einbahnring in Rapperswil.

Stau auf dem Seedamm Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Täglich kommt es vor und in Rapperswil-Jona zu Staus. SRF

Die vom Stadtrat eingesetzte Projektkommission hat sich diese Woche zu ihrer ersten Sitzung getroffen. Sie diskutierte dabei den aktuellen Stand der fachlichen Arbeiten und setzte Schwerpunkte für die künftigen Arbeiten. Ein wichtiges Thema war die Idee Einbahnring für das Zentrum von Rapperswil. Hier möchte die Projektkommission trotz Skepsis der Fachleute weitere Abklärungen und eine Simulation durchführen.

Einen Testbetrieb soll es vorläufig aber nicht geben. Die Projektkommission erachtet einen solchen Versuch derzeit nicht als zweckmässig. Der Aufwand für Vorbereitung und Umsetzung wäre laut fachlicher Schätzung sehr gross.

Nach Rapperswil auch Jona

An ihrer nächsten Sitzung im Dezember werden sich die 14 Mitglieder der Kommission vor allem den Optimierungsideen für das Zentrum von Jona widmen. Es stehen nun oberirdische Optimierungen auf dem Stadtgebiet im Fokus.

Die Situation in den Zentren von Rapperswil und Jona soll mit mittelfristig realisierbaren Massnahmen verbessert werden. In die Erarbeitung entsprechender Ideen wird auch die Bevölkerung weiterhin einbezogen. Der Stadtrat hat den Startschuss für die Verbesserungen letzten Juni mit einem öffentlichen Workshop gegeben.