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SVP kündigt Oppositionskurs an
Aus Regionaljournal Ostschweiz vom 19.04.2020.
abspielen. Laufzeit 01:39 Minuten.
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Regierungswahlen SG SVP sieht Probleme bei den Städtern

Der SVP gelingt es erneut nicht, einen zweiten Sitz in der St. Galler Regierung zu holen. Viele städtische Stimmen gingen an die SP.

Als am Sonntag 74 der 77 Gemeinden ausgezählt waren, lag Michael Götte von der SVP mit fast 3'500 Stimmen vor der SP-Kandidatin Laura Bucher. Es fehlten nur noch die Resultate aus den Gemeinden Pfäfers, Eggersriet und St. Gallen. In Letzterer unterlag der SVP-Kandidat deutlich. Laura Bucher erhielt von der städtischen Stimmbevölkerung über 5'200 Stimmen mehr.

Es sei klar gewesen, dass Laura Bucher in der Stadt St. Gallen mehr Stimmen erhalten werde, sagt Michael Götte nach der Wahl: «Verschiedene Wählerinnen und Wähler in den Städten unternehmen alles, um die SVP zu verhindern.» Auf die Frage, ob die SVP diesbezüglich etwas ändern müsse, sagt Götte: «Wenn sich die SVP so stark verändern würde, dass sie in der Stadt wählbar ist, wäre sie nicht mehr die SVP.»

SVP kündigt Oppositionskurs an

Der Präsident der SVP St. Gallen, Walter Gartmann, sieht noch einen weiteren Grund für die Niederlage: Die fehlende bürgerliche Allianz. Er hätte sich von CVP und FDP mehr Unterstützung erhofft. Stattdessen heisse es aber, man könne mit der SVP nicht zusammenarbeiten. Walter Gartmann kündigt daher einen Oppositionskurs an.

Einen Regierungssitz hat die SVP jedoch noch; jenen von Stefan Kölliker. Er bleibt weiterhin der einzige SVP-Politiker, der bis jetzt die Wahl in die St. Galler Regierung geschafft hat.

Regionaljournal Ostschweiz, 06.31 Uhr;

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Marlies Artho  (marlies artho)
    Was ich zu dieser Regierungsratswahl noch ergänzen möchte. Bei der Wahl von Frau Hartmann CVP hatte die SVP sie unterstützt, wie ich heute lesen konnte. So frage ich mich warum fällt es den CVP ler so schwer gegenseitig sich im bürgerlichen Kreise zu unterstützen? Was ist der Grund hierzu?
  • Kommentar von Roman Knoepfel  (winglet55)
    Vielleicht haben aber auch die Stadter ein Problem mit der SVP und wählen deswegen andere Parteien.
  • Kommentar von Samuel Müller  (Samuel Müller)
    Die Günen die ihre Kandidatur zurück gezogen haben waren ein kluger Schachzug. Ohne diesen, hätte die SP Kandidatin keine Chance gehabt. Grün-rot halt.