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Legende: Audio Ein weiterer Anlauf der SVP abspielen. Laufzeit 03:39 Minuten.
Aus Regionaljournal Ostschweiz vom 12.08.2019.
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Regierungswahlen St. Gallen Die SVP wills wissen

FDP-Regierungsrat Martin Klöti hört auf, CVP-Regierungsrat Benedikt Würth ebenfalls, wenn er bei den Ständeratswahlen bestätigt wird. Die beiden Parteien sind bereits jetzt mit der Kandidatensuche beschäftigt. Aber auch die SVP. Sie will einen zweiten Sitz in der Regierung.

Wir sind die grösste Partei und unsere Wähler wünschen einen zweiten SVP-Sitz in der Regierung.
Autor: Walter GartmannParteipräsident SVP

SVP-Parteipräsident Walter Gartmann ist überzeugt, dass dies mit der richtigen Kandidatur gelingen werde. Ein Name, der häufig fällt ist Esther Friedli, die Lebenspartnerin von Toni Brunner. Sie hat bereits vor rund drei Jahren den Sprung in die Regierung versucht, ist aber gescheitert. «Natürlich würde mich ein Regierungsamt interessieren, aber fürs Erste kandidiere ich für den Nationalrat», sagt Esther Friedli. Danach müsse die Partei weiter schauen.

CVP und SP in Bedrängnis

Die SVP hat es konkret auf einen der beiden CVP- oder SP-Sitze abgesehen. Die beiden Parteien bleiben unbeeindruckt. «Die SVP ist zwar stärkste Partei. Aber man kann daraus keinen Anspruch auf einen zweiten Regierungssitz ableiten», sagt SP-Parteichef Max Lemmenmeier. Er sieht die beiden Sitze von Heidi Hanselmann und Fredy Fässler unbedroht. Die Vorbereitungen für den Wahlkampf seien bereits im Gang.

Die Polarisierung darf nicht zunehmen in der Regierung. Deshalb ist es wichtig, dass die CVP zwei Regierungssitze hat.
Autor: Patrick DürrParteipräsident CVP

Ähnlich argumentiert CVP-Parteipräsident Patrick Dürr. Die SVP habe nicht per se Anrecht auf einen zweiten Sitz. Und schon gar nicht auf einen der beiden CVP-Regierungssitze: Die beiden Sitze der Mittepartei seien sehr wichtig in einer Zeit, wo die beiden Polparteien zunehmend in die Extreme gehen würden, so Dürr.

Auch die FDP ist bereits auf Kandidatensuche. Eine Findungskommission hat sechs mögliche Kandidaten ins Spiel gebracht, wie vergangene Woche bekannt wurde.

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