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Ostschweiz Rekordsaison in der Ostschweiz und Graubünden

Die Bergbahnen sind zufrieden: Vielfältige Angebote haben Wanderer und Biker in die Berge gelockt.

Legende: Audio Biker kurbeln das Geschäft an (02.11.2016) abspielen. Laufzeit 03:25 Minuten.
03:25 min, aus Regi Ostschweiz vom 02.11.2016.

In den Flumserbergen sprechen die Verantwortlichen vom besten Sommer aller Zeiten. Ähnlich tönt es auf der Ebenalp im Alpstein: In den Monaten Juli, August und September hätten sie Rekordzahlen verzeichnet, sagt Geschäftsführer Mario Koller auf Anfrage von Radio SRF. Und auch im Toggenburg und in Arosa sind die Touristiker zufrieden.

Verschiedene Gründe

Die Gründe für die ausgezeichnete Sommer- und Herbstsaison sind vielfältig: Einerseits spielte das Wetter eine entscheidende Rolle, andererseits aber auch die vielen verschiedenen Angebote. Dazu komme, so Koller, dass Wandern wieder im Trend sei.

Wandern ist wieder in.
Autor: Mario KollerGeschäftsführer Ebenalpbahnen

Aber nicht nur Wandern ist wieder in, auch Biken. Vor allem Bikepärke wie beispielsweise in der Lenzerheide, in Laax oder auf der anderen Seite der Grenze im Brandnertal und in Serfaus seien gefragter denn je. Diese Entwicklung haben die Verantwortlichen auch am Flumserberg erkannt und kürzlich eine neue Bikestrecke eröffnet. Dies, so Geschäftsführer Heinrich Michel, habe dem Herbstgeschäft einen zusätzlichen Schub verliehen.

Die Kombination von Kultur und Gastronomie hat sich bewährt
Autor: Mélanie EppenbergerPräsidentin Toggenburg Bergbahnen AG

Im Toggenburg setzen die Verantwortlichen auf die Verbindung von Kultur und Gastronomie, wie Mélanie Eppenberger, Präsidentin der Toggenburg Bergbahnen AG, erklärt. Auf dem Chäserrugg habe sich dieses Angebot bewährt und dazu beigetragen, dass sie mit der Sommer-/Herbstsaison sehr zufrieden seien.

Weitere Investitionen notwendig

Aktuell macht die Sommersaison in der Ostschweiz und in Graubünden zwischen 20 und 30 Prozent des Jahresumsatzes aus. Dies dürfte sich in Zukunft aber ändern, sagt der Tourismusdirektor von Arosa, Pascal Jenny: «Irgendwann wird das Verhältnis 50 zu 50 sein.» Und aus diesem Grund seien auch in Zukunft weitere Investitionen notwendig - sei es in Klettergärten, Rodelbahnen, Bikepärken, in die Gastronomie oder in ein Bärenland wie es aktuell in Arosa geplant ist. Damit der Sommer in den Bergen - unabhängig vom Wetter - zu einem Erlebnis wird.

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