Richard Ammann will in St. Galler Regierung

Nach seiner Abwahl aus dem Kantonsrat folgt nun die nächste Kandidatur: Richard Ammann und die BDP hätten schon vor drei Monaten entschieden, nicht im ersten Wahlgang anzutreten, um die Wahl von CVP-Mann Bruno Damann nicht zu gefährden.

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Bildlegende: Richard Ammann (BDP) versucht den Sprung in den St. Galler Regierungsrat. ZVG BDP

Es sei immer klar gewesen, dass Richard Amman zu einem allfälligen zweiten Wahlgang antreten würde, falls Bruno Damann im ersten Wahlgang gewählt wird, heisst es in einer Mitteilung. Das Wahlresultat vom vergangenen Wahlsonntag habe gezeigt, dass sich das St. Galler Stimmvolk für den Regierungsrat konsensorientierte und teamfähige Persönlichkeiten wünscht, heisst es weiter.

Im Kanton St. Gallen haben die fünf bisherigen Regierungsmitglieder ihre Wiederwahl problemlos geschafft. Neu in die Regierung einziehen wird Bruno Damann von der CVP. Von der FDP verpasste Marc Mächler das absolute Mehr und muss wie alle übrigen Kandidaten am 24. April in die zweite Runde.

Die SVP erlitt eine Schlappe: Ihr Kandidat Herbert Huser lag deutlich hinter dem parteilosen Andreas Graf zurück. Huser, der auch aus dem Kantonsrat abgewählt wurde, zieht sich aus der Politik zurück. Am Mittwoch gab die SVP bekannt, mit Esther Friedli, Partnerin von SVP-Parteipräsident Toni Brunner und ehemalige Generalsekretärin im Bildungsdepartement, ins Rennen zu steigen.

Für den zweiten Wahlgang sind damit bisher die Kandidaturen von Marc Mächler (FDP), Andreas Graf (Parteifreie), Esther Friedli (SVP) und Richard Ammann (BDP) bekannt.