SAC-Hütten: Luxus auf dem Gipfel

Bergwandern ist gross in Mode. Den Trend spüren auch die SAC-Hütten. Sie gehen mit der Zeit und passen ihre Hütten den neuen Bedürfnissen an.

Die Jenatschhütte. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Jenatschhütte im Kanton Graubünden hat neu Zweierzimmer nebst dem Massenlager. ZVG

Die SAC-Hütten sind gross im Trend. Nicht nur der Schweizer Alpen Club (SAC) selbst kann auf eine stets wachsende Mitgliederzahl schauen, auch die Hütten in den Bergen erleben einen Boom.

Einerseits steigen die Übernachtungszahlen, andererseits werden die Hütten modernisiert und auf die neuen Standards gebracht.

Abstand vom Stress

Die Folge: Übernachten in einer SAC-Hütte ist wieder im Trend. Heute werden in den Hütten vermehrt kleinere Zimmer angeboten. Die Zeiten, wo es nur ein Massenlager und Wolldecken gab, sind vielerorts vorbei. Die Modernisierung mit Duschen, genügend Strom für Handys und mit zum Teil Zweierzimmern macht sich bezahlt.

Hinter dem Trend zum Bergwandern stecke ein verstärktes Bedürfnis nach Ruhe und Ausgleich zum Alltag, sind die Ostschweizer und Graubündner Hüttenwarte überzeugt. «Die Leute haben Mühe mit dem Alltagsstress und der schnelllebigen Welt, deshalb suchen sie die Ruhe in den Bergen», sagt etwa Thomas Soler, Hüttenwart der Carschinahütte im Kanton Graubünden.