Saisonrezept: Weniger Fehler, weniger Tore kassieren

Der FC St. Gallen startet am Sonntag gegen den Aufsteiger Lugano in die neue Saison. Ein Rangziel geben die Verantwortlichen nicht bekannt. Ein Platz im Mittelfeld trauen Fussballexperten den Grün-Weissen zu.

Fussballwiese in der AFG Arena. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Bereits 8000 Saisonkarten sind verkauft, dies sind 300 mehr als noch im Vorjahr. SRF

Eine junge, eine dynamische, eine hungrige Mannschaft stehe ab Sonntag auf dem Platz, so Trainer Jeff Saibene. Verjüngt ist die Mannschaft. Der neue Sportchef hat aufgeräumt: Mit Stéphane Besle und Nisso Kapiloto mussten zwei Innenverteidiger gehen. Zudem verliess Roberto Rodriguez den Verein. Neu dazu kommen drei junge Spieler:

  • Verteidiger Martin Angha von 1860 München, 21-jährig
  • Mittelfeldspieler Alain Wiss vom FC Luzern, 24-jährig
  • Stürmer Sandro Gotal von Hajduk Split, 23-jährig

Der Sportjournalist Marcel Melcher findet die Transfers des FC St. Gallens anständig: «Die Transferzeit könnte für den FC St. Gallen noch sehr gut werden, sofern Tranquillo Barnetta zurück zum FC St. Gallen kommt.» Ob Barnetta kommt, ist nach wie vor nicht bekannt. Das Angebot liegt auf dem Tisch. Eine Antwort ist noch ausstehend.

Ein Platz in der Mitte traut Marcel Melcher den St. Gallern zu. Eventuell sogar Rang fünf, was gegenüber der letzten Saison eine Steigerung wäre.

Starke Hinrunde, schwache Rückrunde

Weniger Konzentration, Überheblichkeit, zu schnell zufrieden sein: Trainer Jeff Saibene findet einige Gründe, wenn es um das schwache Abschneiden der letzten beiden Rückrunden geht. Dies soll diese Saison nicht mehr passieren. Man will die Leistung aus einer guten Rückrunde mitnehmen können: «Weniger Fehler in der Defensive, weniger Tore kassieren und mehr Konzentration bei den stehenden Bällen», so laute das Rezept, meint Saibene.