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Salzregal Das Salzmonopol soll bleiben

Produktion und Handel von und mit Schweizer Salz unterliegen einem Monopol, dem sogenannten Salzregal. Ausser der Waadt gehören sämtliche Kantone diesem Regal an. Das Monopol soll sicherstellen, dass in der Schweiz immer genügend Salz in guter Qualität zur Verfügung steht.

Regierung stellt sich hinter Monopol

Im Kanton Thurgau haben zwei GLP-Kantonsräte einen politischen Vorstoss zum Salzregal eingereicht. Das Monopol führe unweigerlich zu höheren Preisen. Dies habe insbesondere auch für die Gemeinden Nachteile, da diese im Winter Streusalz einkaufen müssten. Die Kantonsräte wollen deshalb von der Regierung wissen, ob das Salzregal noch zeitgemäss sei.

In der Beantwortung des Vorstosses bestreitet die Regierung die Argumente. Das Salz aus den Schweizer Salinen könne preislich mit Salz aus der EU durchaus mithalten. Zudem sei mit dem Salzregal die Versorgungssicherheit in der Schweiz gewährleistet. Dies könne gerade im Winter wichtig sein, wenn grosse Mengen an Streusalz benötigt würden. Und: Müsse dieses dann im Ausland gekauft werden, sei man automatisch auch den jahreszeitlich bedingten Preisschwankungen ausgesetzt.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Henriette Rub (ehb)
    Monopol ist OK. Ist nicht genügend Streusalz vorhanden, nützt das im Endeffekt der Umwelt und fliesst nicht ins Grundwasser. Weshalb nicht mal ÖV benutzen anstelle von Privatfahrzeug.
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  • Kommentar von Thomas Renner (sigma2)
    Trotz des teuren Salzmonopols konnten die Reinsalinen vor ein paar Jahren nicht genug Streusalz liefern. Dazu kommt, dass auch der Thurgau Mitbesitzer der Rheinsalinen AG ist von Gewinn der Rheinsalinen AG (ca. 18 Mio im Jahr 2017) profitiert. Besonders lustig sind die Argumente für ein Monopol auf der Webseite der Rheinsalinen AG zu lesen. So soll es zu tieferen Preisen führen. Erinnert sich noch jemand an die Kosten für ein Telefongespräch nach USA, als es noch ein PTT Monopol gab?
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