Sandsäcke und Hightechdämme gegen Hochwasser

Nach dem grossen Hochwasser Anfang Juni hat Widnau die Situation analysiert. Dabei wird klar: Die Dammerhöhungen am Binnenkanal haben sich ausbezahlt. Trotzdem muss der Hochwasserschutz weiter ausgebaut werden.

Sandsäcke werden als Schutz gegen das Hochwasser gefüllt. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Mit Hilfe einer Karte soll aufgezeigt werden, wo die mobilen Absperrmassnahmen in Zukunft gelagert werden müssen. Keystone

Wenn die Wasserpegel steigen, muss alles schnell gehen. Die Gemeinde Widnau hat deshalb in den vergangenen Jahren in Zusammenarbeit mit der Rheinbauleitung mobile Absperrmassnahmen angeschafft. Dazu zählen Sandsäcke und Sand- oder Wasserschläuche, mit welchen mobile Dämme errichtet werden können.

Diese mobilen Massnahmen haben sich als wirkungsvoll erwiesen. Die Auswertung des aktuellen Hochwassers habe jedoch ergeben, dass noch weitere solche Mittel angeschafft werden müssen. Ausserdem werde im Moment eine sogenannte Einsatzplanung ausgearbeitet, erklärt Christa Köppel, Gemeindepräsidentin von Widnau, gegenüber dem «Regionaljournal Ostschweiz» von SRF 1.«Jede wirksame Massnahme wird verzeichnet, damit die Einsatzkräfte beim nächsten Hochwasserereignis sofort wissen, wo die mobilen Massnahmen aufgebaut werden müssen.»

An der Analyse des Hochwassers von Anfang Juni sind neben der Gemeinde auch Kanton und Bund beteiligt. Dabei geht es vor allem um langfristige Massnahmen, die den Binnenkanal und dessen Zuflüsse betreffen.