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Pfeifen für die Sicherheit (30.12.2014)
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Ostschweiz Sanierung Bahnübergänge: Mehr Zeit, dafür sofort Massnahmen

Bis Ende Jahr hätten die gefährlichen Bahnübergänge in der Ostschweiz saniert werden müssen. Wegen Verzögerungen beim Bund musste diese Frist verlängert werden. Sofortmassnahmen sollen aber bereits jetzt für mehr Sicherheit sorgen.

Alleine bei den Appenzeller Bahnen müssen in der nächsten Zeit rund 250 Bahnübergänge saniert oder aufgehoben werden. Die Dossiers mussten bis Ende Jahr beim Bund eingereicht werden. Für die Umsetzung haben die Bahnunternehmen mehr Zeit und müssen diese erst ein Jahr später abgeschlossen haben.

Allerdings verlangt das Bundesamt Sofortmassnahmen an allen Bahnübergängen mit ungenügenden Sichtverhältnissen. Konkret müssen die Züge an solchen Stellen langsamer fahren, verlangt das Bundesamt. Bei den Appenzeller Bahnen wird der Pfeifton wieder eingeführt, sprich der Lokführer muss pfeifen, bevor er an einen unübersichtlichen Bahnübergang fährt.

Wann genau mit den Sanierungen begonnen werden kann, sei schwierig abzuschätzen, so Mediensprecher der Appenzeller Bahnen Alexander Liniger. Denn gegen einige Vorhaben liegen Einsprachen von Anwohnern vor, die keine Barriere oder ein Blinklicht neben ihrem Haus wollen.

Auch bei der Frauenfeld-Wil-Bahn müssen die gefährlichen Bahnübergänge saniert werden. Dort sei man schon etwas weiter, heisst es auf Anfrage. Man sei daran mit den Einsprechern eine Lösung zu finden.

Stand Sanierungen Schweiz:

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Auf dem Netz der Schweizerischen Bahnunternehmungen existieren heute noch 4662 Bahnübergänge. Ca. 753 davon entsprechen heute nicht den geltenden Bestimmungen und sind somit sanierungsbedürftig.

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