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Aus Regionaljournal Ostschweiz vom 15.10.2019.
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Sanierung für 111 Millionen Berufsschule für die Zukunft rüsten

Am 17. November wird im Kanton St. Gallen über die Erneuerung des Berufsschulgebäudes in St. Gallen abgestimmt.

Das gewerbliche Berufs- und Weiterbildungszentrum GBS in der Stadt St. Gallen ist die grösste Berufsschule im Kanton St. Gallen. 5000 Schülerinnen und Schüler aus rund 40 Berufen besuchen verteilt auf neun Standorte das GBS.

Der Hauptstandort ist das Berufsschulgebäude im Tal der Demut, beim Riethüsli. Dieses Schulhaus aus den 1970er-Jahren ist allerdings veraltet und muss saniert werden. Es genüge in verschiedenen Bereichen nicht mehr den heutigen Anforderungen, sagt der St. Galler Bauchef und Regierungsrat Marc Mächler.

So weise beispielsweise die Gebäudehülle grosse energetische Mängel auf; das Gebäude verbraucht zu viel Energie. Deshalb soll es besser isoliert werden.

Gebäude wird quasi bis auf das Skelett abgerissen

Weitere Mängel liegen bei der Haustechnik, die veraltet ist und es gibt Defizite beim Brandschutz und der Absturzsicherheit.

Das Gebäude komplett abzureissen, wäre eine Verschwendung.
Autor: Marc MächlerRegierungsrat Kanton St. Gallen

Das Gebäude wird quasi bis auf das Skelett abgerissen. Da stellt sich die Frage, wieso man nicht gleich alles abreissen und einen modernen Neubau erstellen will. Dazu Regierungsrat Marc Mächler: «Diese Überlegungen haben wir uns gemacht. Aber die Struktur des Gebäudes ist eigentlich immer noch überzeugend. Deshalb waren wir der Meinung, dass es eine Verschwendung wäre, wenn wir es vollständig abreissen würden.»

Miete sparen dank Erweiterungsbau

Ein wichtiger Bestandteil des Projekts ist der Erweiterungstrakt. Dieser kostet zwar 30 Millionen Franken, zwei Aussenstandorte am Rand der Stadt können dafür geschlossen und am Hauptstandort integriert werden. Das bringe einerseits Synergien, andererseits könnten so Mietkosten in der Höhe von 790’000 Franken gespart werden, sagt der St. Galler Bildungschef und Regierungsrat Stefan Kölliker.

Die gesamte Erneuerung kostet 111 Millionen Franken. Opposition gegen das Vorhaben gibt es bislang nicht. Das Kantonsparlament stimmte im vergangenen Juni der Vorlage mit 111:0 Stimmen zu. Am 17. November ist nun die Stimmbevölkerung an der Reihe. Gibt auch diese grünes Licht, kann der Architekturwettbewerb für das Bauprojekt lanciert werden.

Der Baustart ist für 2024 geplant. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich sechs Jahre – 2030 sollten die Erneuerung abgeschlossen sein.

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